Halloween-Special: Aletheia

Autorin: Sarah
Titelvorgabe: Aletheia
Diese Story ist auch als Podcast-Episode erschienen:
Teil 1 und Teil 2.

Diese Geschichte spielt in einem erweiterten Universum von Sarah. Links zu weiteren Episoden findet ihr hier.

„Captain auf dem Flugdeck“, blaffte Court, der erste Offizier, hinter mir in dem barschen militärischen Tonfall, der mich jedes Mal zusammenfahren liess. Ich war mir den Umgangston auf einem Militärschiff nicht gewohnt und kam mir auf dem Kreuzer der Flotte manchmal etwas verloren vor, doch ich gab mein Bestes mir nichts anmerken zu lassen. Langsam wanderte mein Blick zu Captain Mercer, der trotz der Ereignisse der letzten Tage lässig über die Brücke seines längst in die Jahre geratenen Sternenschiffs marschierte, um zu seiner Konsole vorne in dem halbkreisförmigen, weissen Raum zu gelangen. Mercer war ein alter Haudegen, der manche Narbe mit sich herumtrug und dem man ansah, dass er für die Flotte lebte. Langsam setzte er sich auf den Kommandosessel, strich sich mit der Hand über seine blaue Uniformjacke und fragte: „Bereit für den Sprung?“
Carol, die Navigationsoffizierin, mit der ich mich auf dieser Reise angefreundet hatte, sah von ihren Hologrammen auf und meldete: „Alle Systeme im grünen Bereich, Sir. Die Aletheia ist sprungbereit.“ Die unzähligen Kratzer und Schrammen in ihrem Gesicht wirkten im Gegensatz zu denen des Captains ausnahmslos frisch.
Auch wenn ich schon einige Hyperraumsprünge miterlebt hatte, so fand ich es doch immer noch etwas Besonderes, dabei auf der Brücke eines Schiffes zu sein. Ausserdem war ich froh um die Ablenkung, alles, was mich die letzten Tage vergessen liess, empfand ich als einen Segen. Der militärische Umgang schien mir als Wissenschaftlerin zwar fremd und teils schon fast unhöflich, doch diese Leute schafften es offenbar so am besten, ihre Aufgaben effizient und rasch zu erledigen, ganz egal, was sie gerade erlebt hatten. Ich erschauerte und starrte für ein letztes Mal gebannt auf den braunblauen Planeten mit dem Namen Bejin, den wir hinter uns liessen. Mercers Befehl zum Sprung war zu hören, dann erzitterte der Boden unter uns, als der Hyperantrieb hochfuhr und das Licht zu flackern begann. Ein Ruck durchlief den alten Kreuzer, während wir in den Hyperraum sprangen und endlich von diesem grauenhaften Ort wegkamen.

Der Gang, der einmal längs durch das vielleicht zweihundert Meter lange Schiff führte, wirkte genauso heruntergekommen wie der Rest des Gefährts. Der Boden bestand aus metallenen Gitterplatten und die vielen Nischen, Winkel und lose verlegten Leitungen warfen unzählige Schatten, sodass es schwer war, die Übersicht zu behalten. Ich war erst für diese Mission an Bord der Aletheia geholt worden, doch ich hatte es geschafft, mich in den unzähligen Gängen, Kabinen und Lagerräumen zumindest einigermassen zurechtzufinden.
„Dr. Takinawa?“, erklang hinter mir eine formelle Stimme und ich sah über meine Schulter. Captain Mercer und Carol waren mir gefolgt und so blieb ich stehen. „Ja, Sir?“
„Wir sind die nächsten Tage im Hyperraum unterwegs, so lange werden unsere Coms nicht funktionieren“, begann Mercer und sah mich eindringlich an. Sein Blick hatte etwas, das mir Gänsehaut bereitete, wenn ich auch nicht hätte sagen können, was es war. „Ich möchte nicht mit unliebsamen Überraschungen an Bord auf einer Zentralwelt, vielleicht sogar der Erde, landen, darum meine Frage: Sind Sie wirklich sicher, dass keins von den Dingern an Bord gekommen ist?“
„So sicher, wie ich mir nur sein kann“, erwiderte ich, fügte aber rasch hinzu. „Was, wenn man bedenkt, wie wenig wir über diese Kreaturen wissen, nicht besonders sicher ist.“
Er seufzte, bedankte sich aber und verabschiedete sich. Gerade, als er sich zum Gehen wandte, fügte er hinzu: „Wenn Sie irgendwas Verdächtiges sehen, geben Sie mir bitte sofort Bescheid, auch wenn es nur ein schlechtes Gefühl ist. In einer solchen Lage kann man nie vorsichtig genug sein.“
„Natürlich“, antwortete ich und damit verschwand der Captain in Richtung seiner Quartiere. Carol, die wie ich nach Achtern musste, ging neben mir her und erkundigte sich vorsichtig: „Wie geht es dir, Dana?“ Unsere Schritte hallten dumpf durch den rostigen Gang.
„Wie soll es mir schon gehen?“, fragte ich trocken und deutete auf meinen mit Kratzern und blauen Flecken überzogenen Oberkörper. „Wir waren knapp hundert, jetzt sind wir noch vierzehn.“
Meine neue Kameradin, die nicht weniger mitgenommen aussah, legte mir tröstend eine Hand auf die Schulter und versuchte optimistisch zu klingen. „Wir sind noch am Leben.“
„Ja, aber mehr als achtzig von unseren Leuten sind tot.“ Ich konnte nicht vermeiden, dass ich dabei aufgebracht wirkte. „Der ganze Scheiss-Planet ist tot, jede Kolonie ausgelöscht! Ihr vom Militär kommt vielleicht mit sowas klar, aber für mich ist das zu viel, um es verstehen zu können, immerhin hätte das eine ganz normale Forschungsmission sein sollen! Fuck!“
Carol sah mich an und ich glaubte aus ihrer Mimik lesen zu können, dass ich einen Nerv getroffen hatte. „So etwas habe ich auch noch nie erlebt und ich war schon in einigen Kriegen.“ Sie beruhigte sich wieder und liess mir Zeit, ein rasches „Sorry“ zu murmeln, bevor sie fragte: „Was um alles in der Galaxis waren das für Monster?“
Ich kam mir verloren und machtlos vor, als ich ihr dieselbe Antwort gab, die ich auch dem Captain vor dem Abheben gegeben hatte. „Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Bejin war eine dünn besiedelte Industriewelt, auf der sie auch gefährlichere Stoffe hergestellt und mit neuen Technologien experimentiert haben, da liegt ein Industrieunfall nahe.“
„Aber wieso…“, begann sie und es kostete sie sichtlich Überwindung, das Unaussprechliche auszusprechen. „Wieso verwandeln sie sich? Zombies tun das normalerweise nicht.“
„Das kann auch kein Zombie-Virus gewesen sein“, überlegte ich laut. „Zombies sind dumm und gefrässig, diese Wesen waren anpassungsfähig, intelligent, haben ihre Angriffe geplant. Ich tippe auf Nanotechnologie.“
Carol seufzte erschöpft und blieb vor der Tür zu ihrer Kabine stehen. Sie zögerte, rang sich aber schliesslich doch dazu doch, ihre Frage zu stellen. „Aber diese Dinger waren früher mal Menschen, oder? Sie sahen nicht nur so aus?“
Ich nickte stumm, denn ich fand die Vorstellung genauso schaurig wie sie. „Aber was auch immer sie jetzt sind, von den früheren Persönlichkeiten ist wohl nichts mehr übrig.“
Für kurze Zeit herrschte Stille, dann schüttelte Carol den Kopf, ganz so, als ob sie versuchte, die Vorstellung loszuwerden und erklärte erstaunlich selbstsicher: „Ich lege mich hin, wir sind alle ziemlich kaputt. Versuch etwas Schlaf zu kriegen, Dana, du hast ihn dir verdient.“

Ich konnte ein Rumpeln fühlen und hob verwirrt den Kopf. Trotz der Erlebnisse der letzten Tage war ich dank der Erschöpfung in einen tiefen, traumlosen Schlaf gefallen und fühlte mich noch immer ziemlich kaputt. „Licht“, murmelte ich schlaftrunken und das helle Leuchtpaneel an der Decke flammte auf. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich wieder einigermassen in meiner Kabine zurechtfinden konnte. Erst schien mir alles normal und ich wollte gerade beruhigt den Kopf schütteln und mir sagen, dass ich nur wegen der Erlebnisse auf Bejin etwas zu angespannt war, als ich bemerkte, was sich verändert hatte: Das entfernte und leise Summen des Hyperantriebs war verstummt und totaler Stille gewichen. Hastig zog ich mein Top, Cargo-Hosen und meine Kampfstiefel an, die ich von den Militärs bekommen hatte. Ein rascher Blick zum Fenster verriet mir, dass ich Recht gehabt hatte, die Lichtmuster des Hyperraums waren verschwunden und hatten der Aussicht auf den leeren Raum Platz gemacht. Wir drifteten antriebslos durch das endlose Nichts, weitab von jeder bewohnten Welt. Unzählige Sterne waren in der Ferne zu erkennen, ganz ohne das lebendige Flimmern, das man aus dem Nachthimmel kannte. Mein Magen verkrampfte sich und ich glaubte, meinen eigenen, rasch schlagenden Puls hören zu können, als ich zu meiner Waffe griff, einem kleinen Blaster, den ich nach den Ereignissen der letzten Woche zum ersten Mal in meinem Leben bei mir trug.
Mit der anderen Hand aktivierte ich mein Com und wollte gerade die Brücke rufen, als das Licht kurz flackerte, erlosch und auf dem Display meines Geräts eine Statusmeldung erschien: „Kein Signal“.
Eine rote Notleuchte tauchte alles in ein blutig wirkendes Zweilicht, in dem ich nicht viel mehr als Umrisse erkennen konnte.
„Verdammt“, zischte ich, weil ich mich von der lähmenden Angst befreien wollte, die langsam von mir Besitz ergriff. Ich starrte auf meine zitternden Hände und konnte in der Stille meinen eigenen flachen Atem hören. Ich war mir sicher: Sie waren auf dem Schiff. „Keine Panik“, sagte ich mir selbst in dem bestimmtesten Befehlston, den ich zustande brachte. „Du musst stark bleiben.“

„Takinawa“, konnte ich halblaut aus dem Gang vernehmen und jemand klopfte gegen meine Tür. Ich hob den Blaster und schlich vorsichtig auf die solide Metallplatte zu, alles, was mich von dem Flur, von der Ungewissheit da draussen trennte. „Aufmachen, Takinawa, wir brauchen Sie“, wiederholte der Mann, den ich nun als Captain Mercer identifizieren konnte. Rasch griff ich nach der manuellen Entriegelung und schob die schwere Tür zur Seite, offenbar war auf der ganzen Aletheia der Strom ausgefallen. Als ich Mercer erblickte, der in dem grünen Notlicht des Ganges kreidebleich wirkte und das grosse Blastergewehr sehen konnte, das er hielt, sah ich meine Befürchtungen bestätigt. „Sie sind hier, nicht wahr?“, flüsterte ich.
Mercer machte eine zustimmende Bewegung. „Sie sind die letzte Wissenschaftlerin, die noch am Leben ist, wenn jemand eine Ahnung hat, wie wir diese Wesen ausschalten können, dann Sie.“
„Okay, wohin?“, fragte ich und gab mein Bestes, mich zusammenzunehmen, denn Panik wäre jetzt die falsche Reaktion. Ich wusste, dass ich im Moment genauso ratlos war wie allen anderen, doch ich musste meinen Job tun, hatte eine Aufgabe. Mercer deutete nach vorn durch den Flur, in dem es nun so dunkel war, dass ich kaum etwas erkennen konnte. „Zur Brücke, vielleicht können wir wieder die Kontrolle über die Aletheia übernehmen. Sie bleiben hinter mir und halten uns den Rücken frei.“
„Gut“, gab ich zurück und hielt mich wie befohlen hinter dem Captain, der sich mit gehobener Waffe durch die Dunkelheit schlich. Jedes Mal, wenn wir unter einer der Notleuchten vorbeikamen, kam ich mir in dem langen Gang wie auf dem Präsentierteller vor. Weil ich nicht viel ausmachen konnte, waren meine anderen Sinne geschärft. Ich konnte das Topfen von Wasser aus den rostigen Leitungen unter dem Gitterboden und das Knarren im Rahmen des alten Schiffes hören und aus der Lüftung kam ein Geruch, der an verschmortes Aluminium erinnerte. Meine Gedanken jagten wild durcheinander, während mein Blick von Schatten zu Schatten sprang und ich die Waffe stets gehoben hielt. Irgendwas war mit der Aletheia gar nicht in Ordnung, wenn ich auch keine Ahnung hatte, was. Wir sassen hier draussen fest, drifteten antrieblos durch die Leere und waren leichte Beute für diese unglaublichen, unbeschreiblichen Killer. Ich hatte gesehen, was sie mit einem Menschen anrichten konnten, hatte gesehen wie sie meine Kameraden in Stücke gerissen hatten und… Nein, ich musste mich jetzt auf meine Aufgabe konzentrieren!
Für einen kurzen Moment sah ich neben Mercer vorbei nach vorn, wir waren sicher noch fünfzig Meter von dem Schott entfernt, das auf die Brücke führte. Der markerschütternde Schrei eines Menschen hallte durch die Gänge und ich fuhr zusammen. Schwer atmend versuchte ich, die blanke Angst zu unterdrücken und fixierte verschiedene Punkte im an einen Tunnel erinnernden Flur, konnte aber keine Bewegung erkennen.
„Weiter“, befahl Mercer, der ebenfalls kurz stehen geblieben war, leise. Niemand von uns musste es aussprechen, wir wussten beide, dass gerade jemand gestorben war. Ich fragte mich wo Carol war und hoffte, dass meine Freundin noch lebte.

Während wir uns langsam vorarbeiteten versuchte ich krampfhaft eine Lösung zu finden, wie wir diese Dinger besiegen konnten. Unsere Überlebenschancen waren mehr als nur ein bisschen schlecht, doch ich wollte nicht aufgeben, wollte nicht so enden. Ein weiteres lautes Knarren war zu hören, bei einem alten Sternenschiff keine Seltenheit, doch es war in der absolut wirkenden Stille ein grausiges Geräusch. Ich wollte mir gerade zureden, dass es nichts gewesen war, als ich hinter mir eine rasche Bewegung ausmachen konnte und zusammenfuhr. Hastig sagte ich halblaut: „Mercer!“
Der Captain fuhr herum und ich deutete in das Halbdunkel hinter uns. Mercer schien unsere Chancen abzuwiegen und rief dann gedämpft: „Identifikation!“
Ich spannte alle Muskeln an, um wenn nötig wegrennen zu können, denn ich hatte gesehen, wie schnell diese Dinger waren.
„Chow“, konnte ich als Antwort hören und atmete erlöst auf, dann trat der gross gewachsene Mann im Kampfanzug des Sonderkommandos aus seiner Deckung und kam auf uns zu. Chow war einer der wenigen Soldaten, die das Massaker auf Bejin überlebt hatten – ein hervorragender Kämpfer. „Wohin?“, fragte er kurz und der Captain antwortete: „Zur Brücke, das ist unsere beste Chance. Wir können uns verschanzen und mit etwas Glück sogar noch das Schiff kontrollieren.“
Chow bestätigte und während sich unsere Gruppe wieder in Bewegung setzte, bildete er nun die Nachhut, sodass ich in der Mitte war. Auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte, heil aus dieser Sache herauszukommen, so war ich doch froh, nun mit wenigstens zwei erfahrenen und trainierten Kämpfern unterwegs zu sein.

Zwanzig Meter vor dem Schott, das auf die Brücke führte, kreuzte unser Gang einen anderen. Wir mussten über die Gabelung, um weiterzukommen, doch Mercer blieb stehen. Wir konnten nicht wissen, was hinter den Ecken lauerte und ich lauschte angespannt. Nichts ausser dem ewigen Tropfen und Knarren war zu hören. Mit einem Mal vernahm ich ein entferntes Rascheln, das aber sogleich wieder verstummte. Ich kämpfte noch immer stumm gegen meine Angst an, die überzuschwappen und die Kontrolle zu übernehmen drohte, aber ich musste ruhig bleiben. Flach atmen, bloss keinen Mucks machen. Wir wussten nicht einmal, was uns auf der Brücke erwartete und ich malte mir unzählige Szenarien aus, die alle mit unserem gewaltsamen und qualvollen Tod endeten. Ich glaubte nicht wirklich daran, dass wir diese Reise überleben würden, das war einfach zu unwahrscheinlich geworden.
Mercer riss mich aus meinen düsteren Überlegungen, als er flüsterte: „Wir wissen nicht, was im anderen Gang ist, also rennen wir den Rest der Strecke um wenigstens etwas Vorsprung zu haben. Ganz egal, was passiert, niemand bleibt stehen.“ Er wandte sich an mich, die einzige ohne militärisches Training, und fragte eindringlich: „Verstanden?“
„Ja, Sir“, antwortete ich möglichst leise und hätte beinahe über mich selbst zu lachen begonnen, dass ich in dieser ausweglosen Situation von den militärischen Anreden Gebrauch machte. Als ob es für mich irgendeinen Sinn machte, mich plötzlich einen feuchten Dreck um Etikette zu scheren. Mercer befahl, dass wir uns bereitmachen sollen und zählte mit seinen Fingern auf drei. Bei der Drei angekommen hastete er los und wir folgten ihm so rasch wir konnten.
Es geschah so schnell, dass ich es kaum gesehen hatte. Im einen Augenblick war der Captain keine zwei Meter vor mir auf der Höhe der Kreuzung gewesen und im nächsten Moment fuhr ein geräuschloser, schwarzer Schemen vor mir durch den Gang und hatte Mercer mitgerissen. Mehr als einen kühlen Luftzug hatte ich nicht fühlen können. Er schrie erschrocken und gepeinigt auf, doch ich konnte ihn bereits nicht mehr sehen. Ich fuhr zusammen und dachte, dass ich gleich an Ort und Stelle eingefroren stehenbleiben würde, doch Chow packte mich am Arm und ich erwachte aus meinem Schockzustand. „Weiter!“, befahl er leise und ich rannte so schnell ich konnte auf den Schott zu. Noch bevor wir an der Tür angelangt waren, konnte ich die markerschütternden Schreie des Captains hören und wusste, dass Mercer verloren war.

Wenige Sekunden später waren wir endlich bei dem Schott angelangt und Chow versuchte die Tür aufzuschieben, doch sie war von innen verriegelt. Er griff nach dem Com, das neben dem Durchgang in der Wand eingelassen war und sprach so leise, wie er konnte. „Brücke, hier sind Chow und Takinawa, aufmachen!“
Ich zielte mit meiner Waffe in den Gang hinter mir, konnte aber keine Bewegung zwischen all den Schatten, Lichtstreifen und dem Dampf erkennen. Inständig hoffte ich, dass noch jemand auf der Brücke war und uns die Tür öffnete, denn hier standen wir mit dem Rücken zur Wand, ohne jeden Fluchtweg. Ich wollte nicht so enden, ich wollte leben, fuhr es mir durch den Kopf, doch es geschah nichts. Gerade, als ich bereit war aufzugeben, konnte ich die Entriegelung hören und jemand schob den schweren Schott zur Seite. Chow stiess mich möglichst rasch durch den Spalt, bevor er sich hineindrückte und sofort bellte: „Zumachen!“
Hastig sah ich mich auf der Brücke um. Hier war wieder etwas mehr zu erkennen, denn nebst der roten Notbeleuchtung hatte jemand ein paar schwache, gelbliche Leuchtstäbe im Raum verteilt. Als erstes konnte ich Mathias Court, den ersten Maat, ausmachen, der an der Kommandokonsole sass. Dann sah ich Ayn Berezin, die Koordinationsoffizierin, die ihre Waffe auf die Tür gerichtet hielt und das Geschehen beobachtete. Als ich mich zu dem wieder verschlossenen Schott umwandte, konnte ich die dritte Person erkennen, die an der Tür gestanden war. „Carol“, rief ich erfreut, machte einen raschen Schritt zu ihr hin und umarmte sie. „Du lebst!“ Ich musste meine Tränen zurückhalten, zum ersten Mal in dieser Nacht fühlte ich mich erleichtert und glaubte, dass wir die Sache vielleicht überstehen würden. Die Brücke war abgeriegelt und keines von diesen Wesen hatte eine Möglichkeit, hier hereinzukommen.

„Ist der Raum sicher?“, fragte Chow als erstes, offenbar war er noch nicht bereit, seine Waffe herunterzunehmen. Court antwortete: „Ja, so sicher wie es unter den Umständen möglich ist. Den Schott kann man nicht ohne schweres Gerät aufbrechen und selbst dann würde es lange dauern. Wo ist der Captain?“
„Mercer hat es nicht geschafft“, erklärte Chow kurz und alle begriffen sofort, was er damit sagen wollte. Berezin sah kurz zu Boden, bevor sie sich wieder gefangen hatte und sich an Court wandte: „Damit bist du der ranghöchste Offizier.“
„Okay“, sagte Court möglichst kühl, er hatte sich genug im Griff, um sich seine Trauer und Angst nicht anmerken zu lassen. Er wandte sich mir zu und fragte: „Takinawa, wie sind diese Dinger an Bord gekommen?“
„Ich habe keine Ahnung“, gab ich zu. Ich kam mir überflüssig und nutzlos vor, immerhin hatte ich als Zivilistin keine Kampferfahrung und glaubte, dass ich für die Militärs eher eine Art Klotz am Bein war. „Wir haben einen Lebensformen-Scan gemacht und da sind nur unsere Leute gewesen.“
„Aber sie sind doch organisch?“, erkundigte sich Berezin skeptisch. „Sie sind aus Fleisch und Blut, wir hätten sie auf einem Scan sehen müssen.“
Mit einem Mal dämmerte mir, was ich schon längst hätte verstehen müssen und ich sah mich verängstigt in dem Raum um. „Sie kamen nicht an Bord, das hätten sie gar nicht gekonnt!“ Instinktiv, ohne es zu wollen, machte ich einen Schritt zurück und fuhr leise fort. „Sie haben uns infiziert, jemand oder mehrere von unserer Crew sind zu denen geworden.“
Für einen Moment herrschte betroffenes Schweigen und ich konnte sehen, wie alle zu ihren Waffen und dann ihren Kameraden sahen, doch niemand traute sich, seinen Blaster zu ziehen. Schliesslich wandte Carol ein: „Aber sobald sie mutieren, sehen sie nicht mehr wirklich aus wie Menschen, sie sind…“ Sie unterbrach sich, schluckte leer und fügte dann hinzu: „Sie sind etwas anderes.“
Ich hatte lange, viel zu lange, gebraucht, um es zu erkennen, hatte mir keine Gedanken über den Scan gemacht, doch nur wir waren an Bord. Für mich ergab nun plötzlich alles einen Sinn, es war logisch, wissenschaftlich begründbar und mir fiel keine bessere Erklärung ein. „Sie sind Gestaltwandler.“
„Was?“, rief Carol überrascht aus. „Das kann nicht möglich sein.“
„Offenbar schon“, antwortete ich und zögerte, weil ich mich davor scheute, meinen Gedanken auszusprechen. Doch ich musste es tun, ganz egal, was die Konsequenzen davon waren. „Wir sind auf Bejin von infizierten Menschen und von diesen Wesen angegriffen worden und haben einfach immer angenommen, dass sie wie Zombies nach der Infektion langsam vom einen Zustand zum anderen mutieren. Aber wenn sie mit einem Nanovirus infiziert wurden, der intelligent genug ist, wäre es theoretisch gesehen möglich, dass sie ihre Form beliebig hin- und zurückändern können. Das würde erklären, wieso wir nicht bemerkt haben, wie sie auf die Aletheia kamen, wir haben sie selbst hereingelassen.“
„Willst du damit sagen, dass jeder von uns ein Infizierter sein könnte?“, fragte Court nach.
Ich nickte und verstand die Tragweite von dem, was ich sagte. „Wenn ich Recht habe, ja.“

Es hatte einige Zeit gedauert, in der wir nur dagestanden waren und uns gegenseitig gemustert hatten, bis Court schliesslich wieder das Wort ergriff. „Wir können nichts anderes tun, als uns gegenseitig im Auge zu behalten. Vorerst müssen wir herausfinden, wie wir sie töten und dann auf eine sichere Welt zurückkehren können. Irgendwelche Vorschläge?“
„So lange sie Menschen sind, kann man sie ziemlich gut erschiessen“, überlegte Chow laut. „Aber wenn sie sich verwandeln, dann sind sie verdammt schnell.“
„Funktioniert eigentlich das Schiff noch?“, fragte ich vorsichtig, denn ich hatte eine Idee. Sie gefiel mir gar nicht, doch wir würden irgendwas tun müssen. Berezin bejahte. „Wir haben nur die Systeme deaktiviert, damit diese Dinger nicht die Kontrolle übernehmen und auf eine bewohnte Welt reisen können.“
„Dana?“, fragte Carol mit einem skeptischen Unterton und sah mich prüfend, aber zugleich für sie ungewohnt flehentlich an. „Bitte sag es nicht.“
„Doch“, antwortete ich und versuchte ruhig zu bleiben. Es war der rationalste Vorschlag, den ich machen konnte, auch wenn ich Angst hatte, auch wenn ich leben wollte. Jede Faser in mir sträubte sich dagegen, es gab aber keine andere Option. „Es gibt nur einen todsicheren Weg, eine Pandemie zu verhindern. Wir springen mit der Aletheia in das nächste Schwarze Loch.“

„Bereit?“, fragte Court und Carol gab ihm ein zustimmendes Zeichen. Er tippte auf der Glasplatte seiner Konsole einige der virtuellen Tasten an und mit einem lauten Summen erwachte das Schiff zum Leben. Die Beleuchtung flammte auf und blendete mich, sodass ich kurz die Augen zusammenkneifen musste, bevor ich wieder richtig sehen konnte. Bisher hatte sich niemand von uns verwandelt und ich begann zu glauben, dass auf der Brücke niemand infiziert war, doch was immer sich im Rest des Schiffes abspielte, musste grauenhaft sein. Wir konnten für niemanden da draussen etwas tun und mussten davon ausgehen, dass es keine weiteren Überlebenden gab. Und falls wir falsch lagen, dann spielte es jetzt auch keine Rolle mehr.
„Bereit zum Hyperraumsprung“, erklärte Court und gab einen Befehl ein. Wieder erzitterte der Boden unter uns, während das alte Sternenschiff beschleunigte und sich auf seine letzte Reise machte. Ich hielt mich an einer Stange fest, als der typische Ruck zu fühlen war, während wir in den Hyperraum sprangen. Für einen Moment herrschte bedrücktes Schweigen, das schliesslich von Chow unterbrochen wurde. „Wie lange?“
„Zweiunddreissig Minuten bis zum Ereignishorizont“, erklärte Carol nach einem kurzen Blick auf ihre Daten. Sobald die Aletheia in das Gravitationsfeld des Schwarzen Lochs geriet, würde sie aus dem Hyperraum fallen und weiter auf die Singularität zu driften. Dann würde sie bald über den Ereignishorizont stürzen, den Punkt, von dem an sie nicht mehr mit eigener Kraft umkehren konnte und dem Untergang geweiht war.
„Okay, zerstören wir die Konsolen, damit niemand mehr den Kurs ändern kann“, erklärte Court kühl und hob seine Waffe. Chow tat es ihm gleich und die beiden feuerten mehrere Schüsse auf jede Konsole ab. Das Zischen der Lichtprojektile und das Splittern von Glas klang unangenehm laut auf der Brücke, während sich der Geruch von verbranntem Kunststoff und Metall ausbreitete und die Hologramme flackernd erloschen.
Wir hatten es tatsächlich getan, hatten unser Schiff endgültig zum Tode verurteilt. Nun gab es kein Zurück mehr, nichts, was die Aletheia noch vor dem Unvermeidbaren hätte retten können. Ich setzte mich mechanisch, beinahe teilnahmslos hin und dachte an meinen Vater, mein letztes noch lebendes Familienmitglied. Er würde sich fragen, wo ich blieb, würde sich Sorgen machen und wahrscheinlich erst nach einer langen Ermittlung erfahren, was geschehen war – wenn überhaupt.
„Sollten wir nicht langsam zu den Rettungsbooten gehen?“, unterbrach Berezin die Stille und ich wandte mich um. Alarmiert erhob sich Court und erklärte: „Nein, die Gefahr ist zu gross. Wenn jemand von uns infiziert ist, könnten ganze Welten angesteckt werden.“
„Einen Augenblick“, unterbrach Carol die Diskussion. „Dann ist das eine Selbstmordmission?“
Ich zuckte matt mit den Schultern, hatte aufgegeben und erwartete das Unvermeidliche. „Was hast du denn gedacht? Es ist die einzige vernünftige Lösung.“
„Nein“, rief Carol überzeugt. „Wir gehen von Bord!“
„Die Entscheidung ist gefallen“, erklärte Court und richtete seinen Blaster auf Carol. Mehr einem Reflex denn einer Überlegung folgend wollte ich mich schützend vor sie stellen, aber ich war zu spät und die Dinge nahmen ihren Lauf.

Versteinert stand ich da und versuchte zu begreifen, was in den letzten paar Sekunden geschehen war. Es hatte sich verwandelt, so schnell und überraschend, dass ich es kaum verstehen, geschweige denn beschreiben, konnte, war es zu einem an ein Raubtier erinnernden, Schemen geworden und hatte Berezin zerfleischt, bevor es zu Court gesprungen war und ihm den Kopf abgerissen hatte. Nun stand es Chow gegenüber, der seine Waffe senkte und „Bitte nicht“ sagte, bevor er sie auf sich selbst richtete und abdrückte. Sein Körper sackte keine zwei Meter neben mir auf dem kalten Metallboden zusammen. Das Wesen, das bis vor einigen Augenblicken wie Carol ausgesehen hatte, stand in einer Blutlache und inmitten von abgerissen Körperteilen. Ich konnte Courts Kopf sehen, der neben einen von Berezins Armen gerollt war und starrte in seine weit aufgerissenen, leblosen Augen. Ich wollte mich übergeben, weinen, schreien, irgendwas, doch ich konnte nicht und stand einfach nur wie eingefroren da.

Genauso rasch, wie die erste Verwandlung vonstattengegangen war, wurde das Ding wieder zu Carol. Sie machte einige Schritte auf mich zu und versuchte dabei nicht zu sehr in die menschlichen Überreste zu treten, die überall auf dem Boden verteilt lagen. „Dana“, sagte sie beschwörend, doch ich konnte ihr nicht antworten, konnte nichts sagen, während sie langsam auf mich zuschritt und weitersprach. „Du bist eine Wissenschaftlerin, du suchst Antworten. Und du bist für mich eine gute Freundin geworden. Komm mit uns, werde eine von uns und du wirst alles bekommen, was du dir wünschst.“
„Wieso hast du das getan?“, brachte ich schliesslich hervor und schluchzte. Ich wollte stark sein und mich im Griff haben, ich konnte nicht mehr und schrie machtlos: „Wieso?“
„Weil es notwendig war“, entgegnete Carol beruhigend, blieb vor mir stehen und schloss mich in die Arme. „Komm mit uns, ich kann dich zu einer von uns machen.“
„Nein“, wimmerte ich. Sie war stärker und schneller als ich, ich hatte keine Möglichkeit mehr, mich zu wehren. „Ihr seid Monster.“
„Wir sind die nächste Stufe der Evolution“, meinte Carol lächelnd und strich mir beruhigend durchs Haar. „Komm mit uns.“
Ich nahm all meinen Mut zusammen, meine Wut und meinen Hass, ich wollte nicht meine letzten Sekunden in dieser Galaxis weinend verbringen. „Nein“, sagte ich so beherrscht und kalt, wie ich konnte. „Bring es zu Ende, Bestie.“
Ich konnte die widerstreitenden Emotionen auf Carols Gesicht beobachten, dann sagte sie schon fast entschuldigend: „Es tut mir leid, Dana.“
Ich machte mich darauf gefasst, dass sie sich verwandelte und mich zerfleischte, stellte mir die unermesslichen Schmerzen vor und hoffte, dass ich sie damit lange genug ablenken konnte, dass sie nicht mehr von Bord kommen würde, das war ich der Menschheit schuldig. Stattdessen konnte ich ein scharfes Fauchen hören und ein grosses Lichtprojektil fuhr in Carols Kopf, wo es regelrecht explodierte.

„Was für ein Arsch“, sagte Chow und atmete tief durch, als er sich mit dem schweren Blastergewehr in der Hand erhob. Ich stand reglos da und starrte fassungslos auf den fast kopflosen Körper, der vor mir zusammengebrochen war. Vorsichtig trat Chow zu mir und fragte halblaut: „Dana, bist du okay?“
„Ich glaube schon“, sagte ich nach langem Schweigen. Wie in Trance fasste ich mir ans Gesicht und versuchte mit meinem Arm das wegzuwischen, was ich für Blut und Teile von Carols Hirn hielt, wahrscheinlich hatte ich davon auch etwas in den Mund gekriegt. Rasch spuckte ich angewidert ein paarmal nacheinander und unterdrückte den Brechreiz. Schliesslich fragte ich langsam, noch immer weggetreten: „Chow, sind Sie nicht…?“
„Tot?“, entgegnete er. „Nein, sie war zu blöd, um nachzusehen, ob ich mich wirklich erschossen habe“, entgegnete er. „Ich kenne ein paar Tricks. Und nenn mich Alex.“
Langsam konnte ich mich wieder fassen und richtig begreifen, was innerhalb von weniger als einer Minute geschehen war. Der Boden war mit Blut verschmiert und ich versuchte mein Bestes, die menschlichen Überreste meiner Crew nicht anzusehen, doch sie waren überall, ich konnte dem Anblick nicht entkommen. Chow und ich waren die einzigen Überlebenden.
„Los, verschwinden wir von hier“, sagte er. „Wir haben noch genug Zeit.“
„Wir können doch nicht gehen“, erinnerte ich ihn und wurde wieder nervös. Ich wollte nicht mehr warten, bis wir von dem Schwarzen Loch verschlungen wurden, sondern dem ganzen Albtraum mit meinem Blaster sofort ein Ende setzen. Ich kam mir vor wie in einem Fiebertraum, in dem nichts real war oder einen Sinn ergab, verloren und allein. Das hier war das Ende.
„Doch, können wir“, entgegnete er überzeugt. „Ich habe gerade eines von den Dingern erschossen und du hast dich geweigert, dich ihnen anzuschliessen. Wir haben einander bewiesen, dass wir nicht infiziert sind, Dana.“
„Okay“, murmelte ich, als er mir tröstend einen Arm um die Schultern legte und mich zu dem Evakuierungsschacht begleitete, durch den man zu den Rettungsbooten kam. Ich war mir in diesem Moment nicht sicher, ob ich erleichtert oder gleichgültig sein sollte, ich stand unter Schock und liess alles einfach mit mir geschehen.

„Aletheia, was für ein passender Name“, murmelte Chow, als wir in unserem Boot sassen und dabei zusahen, wie die an eine Ameise erinnernde Silhouette unseres Expeditionsschiffes in den Gravitationsbrunnen des Schwarzen Lochs stürzte. Beinahe mechanisch rezitierte er die letzte Zeile der Elegie, die man bei jedem Raumfahrer-Begräbnis vortrug: „…zu den Sternen reisen wir.“
Ich hatte mich so gut ich konnte von dem Schrecken erholt und der Erschöpfung hingegeben. Insgeheim war ich mir sicher, dass es noch lange dauern würde, bist ich wieder normal denken oder schlafen konnte. Die Szene flackerte immer wieder vor meinem geistigen Auge, das was von Berezin und Court übrig war, die Schreie von Mercer…
„Wir haben genug Energie, um zum nächsten bewohnten Systeme zu springen“, riss mich Alex Chow aus meinen unliebsamen Erinnerungen. „Wir sind gerettet.“
Ich murmelte antriebslos etwas Unverständliches und lehnte mich zurück, während mein Gefährte die Koordinaten eingab und das Rettungsboot beschleunigte. Als wir in den Hyperraum eintauchten, fragte ich mich, ob wir wirklich gerettet waren, ob es reichen würde, Bejin unter Quarantäne zu stellen oder ob das Virus nicht doch entkommen könnte. Ein Infizierter, der zur falschen Zeit am falschen Ort war würde reichen und könnte das Ende von ganzen Welten bedeuten. Wir wussten noch nicht einmal, wie das Virus übertragen wurde, durch Bisse, über die Schleimhäute oder gar durch Tröpfcheninfektion. Bei der Vorstellung fühlte ich mich alles andere als gut. Ich war müde, erschöpft und kaputt. Und irgendwie fiebrig.

* * *

Wir hoffen, dass euch die heutige Geschichte und der Horror-Monat gefallen haben und würden uns sehr über eine Bewertung freuen. Bis zur nächsten Story müsst ihr euch einige Tage gedulden, doch ihr könnt schon jetzt rätseln, was Sarah nächsten Freitag mit den folgenden Vorgaben schreiben wird:
Setting: Veranda
Clues: Schleimanalysator, Kidnapper, Ignoranz, Klettertour, Nimmersatt

4 Gedanken zu „Halloween-Special: Aletheia

  1. Hallo liebe Windsprite :)
    Vielen Dank für deinen Kommentar und dass ich dich faszinieren durfte ^_^ Das hat was, ich persönlich finde Rahel, wenn sie jeweils mutiert und Leute zerfleischt auch weniger gruselig, als wenn es ein total Unbekannter ist :)
    Mit lieben Grüssen und den besten Wünschen von den Clue Writern
    Sarah

    • Hallo lieber Klaus,
      Es freut mich sehr, dass dir meine Reise in eine ungewisse Zukunft gefallen hat und ich hoffe natürlich für deine Gesundheit, dass dich die möglicherweise infizierte Ms. Takinawa nicht bald besuchen wird… ;)
      Es verneigt sich und grüsst,
      die Sarah

  2. Faszinierend. Aber ich muss sagen, ab dem Moment in dem Carol sich als Infiziert entpuppt, kommen einem die Monster nur halb so gruselig vor, wenn man sich nicht vorstellen kann, was auf Bejin überhaupt passiert ist…

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