Autorin: Christina Weißenböck

Ich bin ein trauriger Mensch. Ich schreibe traurige Geschichten, die ich manchmal mit Zynismus als lustig tarne.

Meine Clue-Writing-Geschichte:
Schmerzlos oder … Briefe an Arnaud

Mein literarischer Werdegang:
In der Volksschule bereits vom Wunsch beseelt, Bestsellerautorin zu werden, habe ich regelmäßig meinen MitschülerInnen Aufsätze geschrieben. 2009 wurde mein erster Text in einer Anthologie veröffentlicht. Im Dezember 2016 habe ich begonnen, meinen KollegInnen im Dichterwettstreit entgegenzutreten. Mein derzeitiges Hauptprojekt ist ein Generationenroman, die Biographie einer besonderen Frau und ihrer Familie im Mühlviertel.

Meine Motivation fürs Schreiben:
Da sind diese Stimmungen und Bilder, die sich zu Sätzen formen, ungefragt sind sie plötzlich in meinem Kopf und rumoren so lange darin, bis ich sie aufschreibe, damit sie endlich Ruhe geben… Wo ich mit meinem Schreiben hin will? In meinem Kopf ist da so ein Bild von einem Steinhäuschen an der Küste Irlands, auf den grünen Wiesen rundherum grasen ein, zwei fette, glückliche wilde Ponys. Der Kakao dampft, ich schaue von meinem Romanmanuskript auf, und sehe, wie sich die Nebel lichten.

Zu meiner Person:
Neben meiner Schreiberei bin ich eine Daten analysierende Ökotante. Ich habe Soziologie, Germanistik und Sozial- und Humanökologie studiert, arbeite in der Lehre und als Statistikerin. Daneben widme ich mich meiner verrückten Haflingerin.

Bisherige Publikationen:
Weißenböck, Christina: Spuren, In: Podium Doppelheft Nr. 153/154 – Thema GÄRTEN (2009), S. 118–121.