Tabula Rasa

Jason streckte seine Arme und ließ die Gelenke laut knacken, links und rechts, schön nacheinander, denn alles musste seine Ordnung haben. Minutiöse Planung was das Einzige, was ihn von dem dunklen Abgrund trennte, der ihn zu verschlingen drohte, Struktur und Ordnung. Sein Stuhl knarrte und er erhob sich mit einem Seufzen. Genau drei Runden schritt er mit der stoischen Gelassenheit eines Strafgefangenen um den maßiven Eichenholzsekretär und musterte dabei das Jagdhorn, das an der Wand hing, da wo er es nach seinem letzten Jagdausflug vor zwanzig Jahren hingehängt hatte. Wieder setzte er sich, ignorierte die Schmerzen im Rücken geflissentlich, wer seinem Schmerz freien Lauf ließ, war ein Versager, ein wertloses Stück. Ohne Fleiß kein Preis, wie sein Opa stets zu sagen pflegte, damals, vor langer Zeit. Jason hatte keine Kinder, keine […] Weiterlesen