Aus dem Kopierraum kommen

„Komm, mach die Tür zu“, befiehlt Jamal heiter. Ich gehorche, lausche dem Klackern seiner Gürtelschnalle und starre in die Ecke des zerschlissenen Posters vis-à-vis der Kopiermaschine. Ein grunzendes Ächzen ertönt, begleitet vom Rascheln seiner Jeans, dann meint er: „Es kann losgehen.“ Ich wende mich ihm zu, lache daraufhin lauthals los. Da sitzt er nun, auf der Glasplatte des Kopierers. Die heruntergelassene Hose hängt in den Kniekehlen und seine Hände verdecken mir leider die Sicht, dafür schenkt er mir sein charmantes Grinsen, ein extra-breites noch dazu.
„Moment, du musst das Bein hochheben“, weise ich ihn an und merke, wie sich ein unangenehm nervöses Kribbeln in meiner Magengrube ausbreitet.
„Das Ding braucht eine Fernbedienung“, schlägt er ungelenk seine Wade haltend vor. […] Weiterlesen