Auch du, Quintus!

Der Lastkarren ließ sich nur schwer durch die schmalen Gänge manövrieren und verkeilte sich zuweilen zwischen den Unebenheiten des ausgemeisselten Bodens, so dass er ihn immer wieder freiruckeln musste, um vorwärts zu kommen. Quintus‘ Laterne beleuchtete das feuchtnasse Gewölbe gerade genug, damit er seine nächsten Schritte erahnen konnte, doch im Laufe der Zeit war die unterirdische Begräbnisstätte zu einem Labyrinth angewachsen, so dass es ihm beinahe unmöglich schien, den richtigen Weg einzuschlagen. Ein fahl schmeckender Tropfen löste sich vom Gewölbe und vermischte sich mit dem Schweiß auf seiner Oberlippe. Gequält ächzend stellte er den hölzernen Karren ab und wischte sich mit seinem verschmutzten Ärmel über die pechschwarzen Brauen, legte dann den Kopf in den Nacken und flüsterte: „Oh Lucius, warum nur?“ Nur zu […] Weiterlesen