Nummer Einundsechzig

Wir alle wissen, wie Geschichten enden, bei denen ein verwahrloster Kerl mit Reiserucksack und einem Messer in der Hand auf ein Grundstück einbricht: Früher oder später gibt es keine Fortsetzung, außer im Stil einer „Law & Order“ oder Real-Crime-Doku. Nun, meine Story endet nicht ganz so, wie ihr erwarten würdet. Obwohl icheingebrochen bin, habe ich weder den Mann gefoltert noch die Frau vergewaltigt, denn ich bin wohl der netteste Einbrecher des Landes: Ich habe lediglich im Gartenhäuschen übernachtet und mit meinem Messer einen Apfel geschält (wieso sollte ich sonst ein Messer zur Hand nehmen?) und wurde nicht einmal von einem übereifrigen Cop erschossen. Wie auch immer, beginnen wir von vorn …

Erschöpft breitete Thomas seinen Schlafsack auf dem hölzernen Boden aus, welcher in […] Weiterlesen