Ende Gelände

Mit einem außerordentlich dramatischen Seufzen sah er sich im Rangun International Airport um und wischte sich mit seinem braungebrannten Unterarm über die Stirn. Er fragte sich, ob es nicht besser gewesen wäre, während der Regenzeit nach Myanmar zu reisen, denn die Hitze war beinahe unerträglich. Doch das wäre nicht mehr lange wichtig, in weniger als einer Stunde würde er in einem klimatisierten Airbus sitzen, die Beine strecken und darauf warten können, die Trümmer des Desasters zusammenzusuchen. Alles, was er dabei hatte, war das Ticket für seinen Rückflug und eine beinahe leere Brieftasche.
Es war nicht einmal ein halbes Jahr her, als er am Schiffsbug des alten Frachters an der Reling gestanden hatte, den frischen Meerwind im Gesicht. Vor ihm war ein neues Leben […] Weiterlesen