News: Liebster Award

Thumb.,NewsHallo werte Clue Reader

Stellt euch vor, wir sind dermassen unbekannt, dass uns dafür sogar ein Award verliehen wurde!
Das Ding nennt sich „Liebster Award – Discover new Blogs“ und wer dafür nominiert wurde, hat im Prinzip schon gewonnen – praktisch, nicht wahr? Die Idee dahinter ist so simpel wie genial: Wer den Award bekommen hat, beantwortet die Fragen seines Vormanns oder seiner Vorfrau und erhält damit die Möglichkeit, sich (auf hoffentlich seltsame Art und Weise) vorzustellen.
Danach nominiert man selbst elf weitere Blogger, von denen man denkt, ihnen sollte die Welt zu Füssen liegen und darf sich für sie elf Fragen ausdenken.
LiebsterAwardDamit dann noch etwas Pragmatismus in die Sache einfliesst verlinken sich die Nominierten brav untereinander, Zwecks Traffic-Generation und Leser-Austausch.
Clue Writing wurde von der werten Petra Arentzen, hier als fleissige Clue-Spenderin bekannt, nominiert. Ihre Gedankenfürze teilt sie auf ihrem Blog in Form von Kurzgeschichten und Reviews und wir halten für ihr unterhaltsam-freches Gelaber beide Katzen, äh pardon, Daumen hoch.
Vielen Dank Petra, für deine sehr… tiefgründigen Fragen an uns! Los geht’s:

Wieso belästigst du die Welt mit deinem Blog, statt uns in Ruhe zu lassen?

Rahel: Weil wir es dank Konrad Zuse und allen anderen, die vor und nach ihm kamen, die Möglichkeit haben, die Welt mit dem zu unterhalten und zu ärgern, was wir so aus unseren Gehirnen herausfischen. Kurz gesagt also, weil wir es können. Ach ja, und weil Sarah und ich eines Abends von der Langeweile gepackt wurden, der Rest ist Sturheits-Geschichte.
Sarah: Es war einmal, vor langer Zeit, im August 2012… Nein, das hat die werte Rahel schon erwähnt. Ich bin unter meinen Freunden und auch sonst dafür bekannt, entweder gar nicht zu sprechen, oder, wenn es dafür zu spät ist, nicht mehr die Klappe zu halten. Irgendwann kam ich zum Schluss, dass das beim Bloggen nicht anders sein sollte! Und vor allem, weil es Spass macht, uns genauso wie euch, sonst würdet ihr kaum diesen Beitrag lesen. Kurzum: Weil wir einfach genial sind!

Was macht deinen Blog so besonders, dass man ihm folgen sollte?

Rahel: Wir sind vielseitig und stur genug, mit unserem hochfrequentierten Beitragsrhythmus mitzuhalten.Vielseitig sind wir nicht nur, weil es bei uns jede Woche mindestens zwei Kurzgeschichten aus allen möglichen Genres zu lesen gibt, sondern weil wir auch daneben fleissig weiterschreiben. Wir veröffentlichen Gastautoren, die wir während der Zusammenarbeit hegen und pflegen und stellen in der Kategorie „CW-Tipps“ Blogger und Autoren vor, deren Schaffen nicht unentdeckt bleiben darf. Zudem arbeiten wir mit Eifer an unserem Podcast, der in einigen Wochen so richtig durchstarten wird.Wir sind besonders, weil wir für Bücherliebhaber, genauso wie für Lesemuffel Literatur in kleinen Happen bieten, die überall und immer einen Platz im Alltag findet. Selbst die ganz harten Literaturverweigerer können etwas mitnehmen, nämlich auf dem MP3-Player.
Sarah: Wir sind einfach etwas Besonderes – in jederlei Hinsicht! Warum? Weil mir spontan kein anderer Blog einfällt, auf dem man weit über zweihundert deutschsprachige Kurzgeschichten lesen kann (was nicht heissen soll, dass es ihn deshalb nicht gibt), weil wir uns selbst witzig finden, was auch zum Unterhaltungswert beiträgt. Und vor allem aus dem einfachsten, offensichtlichsten und pragmatischsten Grund, den es nur geben könnte: Kostenlose Toilettenlektüre für alle!

Doc Brown hat den De Lorean in deiner Einfahrt stehen lassen. Wo geht‘s hin?

Rahel: Ins Jahr 4242 oder aber ich fahre damit nach Cardiff um auf den Doktor zu warten und zu versuchen, ihn davon zu überzeugen, dass er seine Tardis gegen den De Lorean eintauscht.
Sarah: An einen wundervollen Ort in der Zeit, vor langer Zeit in der Zukunft, dorthin, wo meine Science-Fiction-Geschichten wahr geworden sind und ich als Prophetin gefeiert werde. Doch nein, ich habe nicht die Absicht, mich auf meinen Lorbeeren auszuruhen, sondern einen Vortrag über Wahrscheinlichkeiten und die Tatsache, dass Propheten impotent – pardon, inkompetent – sind, halten. Danach geht’s direkt in meine Garage mit den überteuerten Stellplätzen, damit ich ein Gefährt habe, mit dem man an SciFi-Conventions aufkreuzen kann.

Du darfst in einem 80er Jahre Teenie Film mitspielen. Welcher wäre das und wieso?

Rahel: Schwierige Frage, weil ich damals noch ein Weilchen auf meine Teenagerjahre zu warten hatte. Vermutlich aber „Night of the Creeps“ (1986), einfach weil sich die angegriffenen Teenies genauso wie die Blutegel-Monster dermassen dumm anstellen, dass ich, nachdem alle tot sind, die Stadt übernehmen könnte. Und vor allem, weil ich gerne trashige Horrorfilme sehe und dazu Eis esse, wenn ich krank bin.
Sarah: Teenie-Filme lassen eine düstere Seite von mir zum Vorschein kommen, die niemand von euch kennenlernen möchte, vor allem nicht die Protagonisten. Doch ich entscheide mich für „The Breakfast Club“ (1985), weil eingesperrte 80er-Jahre Teenager leichte Opfer für eine Serienkiller-Aspirantin sind, da sie noch verhältnismässig wenig Erfahrungen mit Videospielen haben. Ausserdem, und ich vermute, dass die die Begründung ist, die den meisten von euch logischer erscheint, ist es einer der wenigen Teenie—Filme, die ich gesehen habe.

Deine These zu: Würden Veganer als Zombies Menschenfleisch essen?

Rahel: Geht man von der unrealistischen These aus, dass Menschen durch irgendeinen übernatürlichen Quatsch zu Zombies werden, könnte es sein, dass ein wenig Restenergie des Veganers übrigbleibt, was zu Broccoli essenden Untoten führen könnte. Realistisch betrachtet aber werden wir in knapp sechs Jahren durch einen ausserirdischen Virus zu Zombies und wie jeder weiss, restrukturiert dieser unsere neuronalen Verbindungen im Gehirn so sehr, dass unser ursprüngliches Bewusstsein ausgelöscht wird. Ist doch völlig logisch!
Sarah: Dazu habe ich keine These, sondern Beweise, die zwar nicht wissenschaftlich, doch sehr glaubwürdig sind! Wie wir alle wissen, hat „Plants vs. Zombies“ gezeigt, dass Pflanzen für Untote mehr als nur ein bisschen schädlich sind. Selbst wenn die Zombies noch Überbleibsel ihrer ursprünglichen Persönlichkeit hätten, würden sie schnell lernen, dass eine vegane Ernährung nicht mehr gesund für sie ist und auf das sicherere Menschenfleisch umsteigen.

Du wachst auf der Titanic auf und hörst noch die Worte: “Eisberg voraaaaaaaus!”. Würdest du alle warnen oder dich heimlich verpissen?

Rahel: Ich denk da pragmatisch. Ich würd diejenigen, die ich mag, sowie alle Hunde an Bord und genügend Proviant auf ein Rettungsboot verfrachten, wegpaddeln und dann von weitem die Warnung übers Megaphon brüllen. Fraglich ist aber, wieso bloss ich die Warnung „Eisberg voraaaaaaus“ gehört habe, sind denn alle Passagiere taub, dann wäre meine Megaphon-Aktion nämlich reichlich albern und ich müsste daran denken, die Leuchtkanone einzupacken.
Sarah: Ich würde rasch in den De Lorean springen, den ich natürlich dabeihabe, durch die Zeit zurückreisen, an genau den Punkt, in dem ein anderes Schiff die Stelle passiert. Dann würde ich einen jungen Kerl aus Braunau (was übrigens seinen skurrilen Farbgeschmack erklären würde) namens Adolf davon überzeugen, mit mir zur Titanic zurückzukehren. Dann würde ich alle bis auf ihn und Di Caprio retten, weil der sowieso stirbt.

Du heiratest eine meeeega berühmte Persönlichkeit. Wer wäre das und wieso genau diese Person?

Rahel: Neil DeGrasse Tyson, weil der bestimmt die faszinierendsten Gutenachtgeschichten erzählen würde oder Ben „Yahtzee“ Croshaw, weil niemand so witzig nörgeln würde, wenn ich schon wieder das Essen hab anbrennen lassen.
Sarah: Lucy Liu, weil sie alle Nervensägen für mich verkloppen könnte und Dr. Watson spielt, doch vor allem, weil ihr Kopf in Futurama war.

Du darfst ohne Konsequenzen jemanden töten, was würdest du dafür benutzen und wieso?

Rahel: Einen schalldicht isolierten Kellerraum inkl. Soundanlage, Morphium gegen die Schmerzen, einen Gemüseschäler und ganz viel Zeit.
Sarah: Einen Compound-Bogen; und das obwohl ich einen schwarzen Mantel habe, zu dem ein Samuraischwert bestens passen würde, wie wir seit gewissen Filmen aus den 2000er-Jahren wissen. Der Bogen macht keinen , mann muss nicht nahe genug an sein Opfer, um sich das Gejammer anzuhören und sieht (wenn es nicht einer in Neonfarben ist) „Badass“ genug aus, wenn man damit in die Strassenbahn steigt.

Wenn du die Wahl hättest, wer sollte dein Killer sein? Freddy Kruger, Jason Vorhees, Michael Myers oder Tine Wittler?

Rahel: Freddy Kruger. Mit Alpträumen kenn ich mich gut genug aus, dass ich ihn womöglich in einen Hinterhalt locken könnte.
Sarah: Tine Wittler. Weil sie als Einzige keine Signaturwaffe hat und darum am leichtesten zu überzeugen wäre, die Waffe meiner Wahl, die vielgefürchtete Schreckschusspistole, zu nehmen.

Du hast einen höchsten Midi-Chlorianer Wert ever! Für welche Seite entscheidest du dich?

Rahel: Egal, ich will bloss auf dieselbe Seite wie George Lucas – Immer dorthin, wo das Geld ist.
Sarah: Ich würde mich für die helle Seite entscheiden, weil die Sith sich immer gegenseitig umbringen und ich zu faul wäre, um alle Sith auszurotten, bevor mich einer kriegen würde… Doch zu meinem grossen Glück habe ich einen Grossteil meiner Jugend damit verbracht, unzählige Star Wars Bücher zu lesen und kann deshalb eine noch bessere Antwort geben: Ich mache dasselbe wie Mara Jade (Googeln erlaubt), denn so kann ich Erfahrungen auf beiden Seiten sammeln und einen Essay über die unterschiedlichen Erlebnisse der Jedi und Sith veröffentlichen, durch den ich im neuen Jedi-orden berühmt werde.

Körbchengrösse?

Rahel: Beim Laufen zu gross, ansonsten nicht von meinem Interesse.
Sarah: Partiell abhängig von meiner Kalorienzufuhr, doch immer gross genug für meinen BH und klein genug um (einigermassen) auf dem Bauch schlafen zu können.

Wir gratulieren euch, werte Clue Reader, ihr habt es tatsächlich erfolgreich hinter euch gebracht und werdet jetzt mit unseren Nominierungen belohnt, von denen wir denken, dass sie mehr Ruhm und Ehre verdienen:

So, freut euch liebe Liebster-Gewinner, diese Fragen dürft ihr uns beantworten:

  1. Was ist der grösste Unsinn, den du auf deinem Blog jemals veröffentlicht hast und wieso um alles in der Welt tust du so etwas?
  2. Hast du für deinen Blog grosse Pläne von Ruhm und Weltherrschaft, oder soll er ein kleines, aber feines Hobbyprojekt bleiben?
  3. Wie beendet man einen Streit und könnte man damit den Nahostkonflikt lösen?
  4. Würdest du lieber in die Zukunft oder in die Vergangenheit reisen können und wieso?
  5. Welche Frage würdest du niemals, nicht einmal deinem besten Freund, beantworten wollen?
  6. Was ist schlimmer, ein Schlagertechno-Sauffest vor der Haustür oder ein Zwangsbesuch bei einem Rave?
  7. Wenn du für einen Tag ein Charakter aus einer Fernsehserie sein könntest, wer wäre das und weshalb?
  8. Gäben wir dir dreizehn Millionen Euro, in was würdest du investieren?
  9. Was ist das Beste und was das Dümmste an Touchscreens?
  10. Wenn du mittels Neuro-Implantat über Nacht eine neue Fähigkeit meistern könntest, welche wäre es?
  11. Fndiset du, dsas Rethcsehiuhbng üebrewrtebet wrid, oder bist du ein Grammatik-Nazi?

Denkt daran, auch elf Blogs zu nominieren und sie darüber zu informieren. Stellt für sie ebenfalls elf Fragen zusammen, diese können von absolut ernsthaft bis zu völlig albern reichen, also tobt euch aus. Vergesst bitte nicht, die Nominierten sowie uns als Nominierende zu verlinken und wenn ihr möchtet, könnt ihr eins der Liebster-Award-Logos auch dauerhaft in euren Blog einbinden – man will den Trophäenschrank schliesslich stolz präsentieren.
Wir wünschen euch allen, ob nominiert oder nicht, viel Spass mit dieser Aktion und wie immer wünschen wir fröhliches Kurzgeschichten-Lesen.

Eure Clue Writer
Rahel und Sarah

14 Gedanken zu „News: Liebster Award

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