Patreon-Bonus | Geschlossen

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Frühlingswaldfantasie

Warnung: Diese Kurzgeschichte enthält Szenen, die auf einige Leser beunruhigend wirken könnten. Mehr zu unseren Warnungen sowie wann und weshalb wir sie anwenden, erfahrt ihr in unseren FAQ.
Diese Kurzgeschichte erschien im Rahmen der sechsten Clue Writing Challenge.

Anir dachte an den Weg zum Wald, ein schmaler Pfad aus Kies und hunderttausend Tritten, gesäumt von Sträuchern. Jetzt im Frühling schmücken winzige Knospen die Ästchen und Sprösslinge durchbrechen die vom geschmolzenen Schnee verkrustete Erde. Er spaltete sich auf, der Körper […] Weiterlesen

Erst töten, dann fragen

Mit einem gefrorenen Grienen nahm der Kellner Ps vollen Teller, deutete eine Verneigung an und trottete in Richtung Küche.
„Tut mir leid, dass du das mitansehen musstest“, meinte P zu Mara, die ihm gegenüber saß und schweigend in ihrem Lachs herumstocherte. „Manchmal muss man sich behaupten.“ Über Ps Nase verlief eine tiefe Furche, direkt vom unteren Rand des linken Nasenflügels bis zum inneren rechten Augenwinkel. Die gräulich lilafarbene Linie hatte P, wie er nie müde wurde zu erzählen, er von einem Angriff des Tigers erhalten. Neue Bekanntschaften ließen sich von dieser Geschichte immer fesseln; zum einen natürlich, weil Raubtierattacken als seltenes Ereignis grundsätzlich spannend waren, zum anderen, da jeder erfahren wollte, wie P zu so einer scheußlichen Narbe gekommen war. Die Neugier versiegte allerdings […] Weiterlesen

Zahltag

Vortag

Ein aufregender Tag wartete auf mich, womöglich der wichtigste meines Lebens und das alles verdankte ich Neumanns Einfall. Zu schade, Neumann würde das Resultat seiner Arbeit nie sehen, hätte die Feinheiten meiner Ausführung bestimmt zu schätzen gewusst. Es gab wenige, die meine Pläne kannten, weniger, die mich deshalb weder für skrupellos, noch verachtenswert hielten, es war daher verständlich, dass mir der Alte irgendwie fehlte.
„Komm heim“, rief meine bessere Hälfte durch den Telefonhörer. „Du musst dich ausruhen.“
„Ach, Schatz.“ Neumann hatte mir dazu geraten, sämtliche privaten […] Weiterlesen

Die Hölle, das sind die anderen

Mohammeds Frau, Aisha, streichelte ihm über den Unterarm und redete ruhig auf ihn ein. „Keine Angst, bald geht es los und du wirst sehen, alles geht prima.“ Es war sein erster Flug, bisher hatte er stets, wenn es darum ging, in ein Flugzeug zu steigen, irgendeine Ausrede parat gehabt. Danach hatte er letzte Woche leider vergeblich gesucht, ihm wollte blöderweise kein Grund einfallen, weshalb eine dreitägige Fahrt in seinem uralten Ford besser sein sollte, als wenige Stunden in der Luft. Zumindest saß er am Gang, was ihm die Illusion vermittelte, im Notfall flüchten zu können, ihn allerdings ebenfalls den Blicken der anderen Passagiere aussetze, welche sich sicher darüber wunderten, weshalb er so aufgeregt war. Ein beklemmendes Gefühl für einen eindeutig arabischstämmigen Mann in seinen späten Zwanzigern, der sehr wohl wusste, welche voreiligen […] Weiterlesen

Patreon-Bonus | Der Hüter des Zylinders

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Beste Freunde bis zum Schluss

„Drew, schrei mich nicht so an!“, brüllte Jackie um einige Dezibel lauter als ihr Kumpel. „Fuck. Ich hab gedacht, du machst Witze.“ Die Dunkelhaarige stand vor der Badewanne, ihre Arme hingen schlaff herunter und sie fixierte auf den Inhalt der Emaillewanne. „Fuck, fuck, fuck!“, wiederholte sie, fassungslos vom Anblick der sich ihr bot. Sie legte schnaufend den Kopf in den Nacken, bevor sie weit leiser hinzufügte: „Weißt du, als ich dir gesagt habe, ich sei Tag und Nacht für dich da, habe ich echt nicht so eine verfickte Scheiße gemeint. Viel mehr …“ Sie zuckte mit den Schultern. „… Streit in der Beziehung oder irgend so einen Dreck.“
Drew hielt sich still, schaute betreten zu Boden und wartete, bis seine beste Freundin sich abreagiert hatte. „Etwas, das man über einem Bier diskutiert, mit einer Tafel Schokolade im Mund beweint und dann mit einem […] Weiterlesen

Rückblende

Im fünfeckigen Zimmer waren drei bauchnabelhohe USM-Möbel angeordnet. Die Oberflächen aus blank geputzt weißen Platten, die in einem Quader aus Stahlröhren lagen. Zwei der Korpusse waren mit Schubladen in diversen Höhen bestückt, einer mit eingelassenem Waschbecken, darunter ein Schränkchen, in dem Tina den Mülleimer vermutete. Darüber waren Spender für Desinfektionsmittel, Latexhandschuhe und Handtücher angebracht.

Vor dreiundfünfzig Stunden hatte sie ihr Kind verloren. Angefangen hatte es mit leichten Krämpfen am Morgen, sie war gerade dabei ein Marmeladenglas zu öffnen. Heftige Schmerzen folgten nach dem Mittagessen, bevor der abgestorbene Fötus abends entfernt werden musste. […] Weiterlesen

Am Pranger

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Jemand zieht ihn an seinen Fesseln ruckartig vorwärts. Leute jauchzen, andere raunen erzürnt jene Beschimpfungen, die ihn seit Wochen verhöhnen. Hart stößt man ihn zu Boden, die Haut über seinen Knien platzt auf den Pflastersteinen auf. Es ist bloß eine weitere Wunde von vielen. Der Gestank von Schweiß steigt ihm in die Nase, dann wird er gepackt, weggeschleift und sein Kopf nach unten gedrückt. „Seht ihn euch an“, donnert eine Stimme direkt neben ihm. „Eine dreckige, ehrlose Kreatur.“ Die Sonne steht tief, blendet ihn blind, als die Augenbinde verschwindet […] Weiterlesen

Patreon-Bonus | Bericht aus dem Pentagon

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