Passend gefaltet

Der Trockner piepst und spuckt aus, was ich ihm vor exakt einer Stunde und vierundzwanzig Minuten gefüttert habe:

  • Ein dunkelgraumeliertes T-Shirt, Größe Medium
  • Zwei royalblaue T-Shirts, Größe Medium
  • Ein navyblaues T-Shirt, Größe Large
  • Sechs schwarze T-Shirts, fünf Größe Medium, eines Large
  • Zehn Paar schwarze Sportsocken mit hellgrauem Bündchen, Größe Vierundvierzig bis Sechsundvierzig
  • Zehn schwarze Unterhosen, Slips mit halblangem Bein, mit jeweils zwei hellblauen Streifen am Bund, Größe Large
  • Vier Paar dunkelblaue Levis Jeans, klassischer Schnitt, Größe vierundfünfzig
  • Zwei Paar schwarze Chinos mit weißem Bund innen, Größe vierundfünfzig
  • Fünf dunkelgraue Frotteehandtücher
  • Zehn dunkelgraue Waschlappen
  • Ein blaukariertes Badehandtuch
  • Ein bordeauxrotes Tischtuch

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S08E06 | Akkurat

Wir möchten euch herzlich zur sechsten Episode der achten Staffel des Kurzgeschichten-Podcasts Clue Cast begrüssen. Sie basiert auf der Story „Akkurat“ von Rahel. Es ist nicht immer einfach, die Gefühle anderer akkurat zu interpretieren. In dieser Geschichte wurden die vorgegebenen Clues „Glocke, Kontinuität, Warze, Nasenspray“ und „Eigelb“ vertextet und sie spielt am Setting „Tram“. Der Sprecher dieser Episode ist Dennis Prasetyo. […] Weiterlesen

Patreon-Bonus | Geordnete Welt

Dies ist eine Bonus-Story, ein Dankeschön für unsere Patreon-Unterstützer. Wer Zugang zu diesem und vielen weiteren exklusiven Inhalten haben möchte, kann sich jederzeit auf Patreon als Clue Writing Unterstützer registrieren und das Passwort erhalten. Selbstverständlich bleiben alle regulären Inhalte von Clue Writing kostenlos verfügbar. Um die Geschichte zu lesen, gebt bitte euer Passwort ins unterstehende Feld ein:

Akkurat

Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.

„Wie meinst du das?“ Es ist die schlimmste aller Fragen, eine der dümmsten noch dazu. Das Problem: Sie ist dringend notwendig, haftet als Sinnbild der immensen, scheinbar bodenlosen Ineffizienz der menschlichen Kommunikation jedem Gespräch an.
„Genauso, wie ich es sage“, erwidere ich rasch und hoffe, diese simple Antwort würde die metaphorischen Wolken zwischen uns lichten. Das Tram ist beinahe leer, offenbar gehören wir zu den wenigen, die sich so früh von den Festivitäten verabschieden wollten. Bei mir ist das nicht weiter verwunderlich, es gibt kaum Massenveranstaltungen, die ich länger als unbedingt notwendig ertragen will. Allerdings fand ich es etwas kurios, dass […] Weiterlesen