Gaststory: Schmetterlingsjagd im Käferauto

Autorin: Viola Rosa Semper
Setting: Auto
Clues: Käfer, Baumschule, Verständnis, Karminrot, Mozzarella

Das Auto parkte direkt vor dem Haus. Es war in Karminrot gehalten, leuchtend wie eh und je. Nur an manchen Stellen waren kleine Kratzer zu sehen. Laura wusste, es würde der Geruch nach alten Zigarren und nassem Hund auf sie warten. So ekelig das klang, der Käfer war auch voller Erinnerungen. Wie eine schwere Last lagen diese nun auf ihren Schultern, während die junge Frau auf den Rücksitz kletterte. Es gab keine Gurte. Dieses Auto war das einzige, das ohne Gurte auf der Rückbank noch fahren durfte. Auf der Lehne ganz links war noch immer ihr Weiterlesen

S04E24: Vergiss das nie

Logo - Clue Cast - resizedWir möchten euch herzlich zur vierundzwanzigsten Episode der vierten Staffel des Kurzgeschichten-Podcasts Clue Cast begrüssen. Sie basiert auf der Story „Vergiss das nie“ von Rahel. Selbst an den dunkelsten Tagen bleibt die Möglichkeit auf Glück. In dieser Geschichte wurden die vorgegebenen Clues „Osmose, Propeller, Kirgistan, Autobus“ und „Schuhgrösse“ vertextet und sie spielt am Setting „Wohnküche“. Die Sprecherin dieser Episode ist Annika Gamerad. […] Die ganze Episodenbeschreibung lesen

Vergiss das nie

RahelAutorin: Rahel
Setting: Wohnküche
Clues: Osmose, Propeller, Kirgistan, Autobus, Schuhgrösse
Diese Story ist auch als Podcast-Episode erschienen.

„Ich fasse es einfach nicht“, begann Darren mit dem fassungslosen Gesichtsausdruck eines Jungen, der gerade herausgefunden hatte, dass seine Freundin mit jemand anderen auf den Abschlussball gehen würde. „All die Jahre waren wir reich und ich habe nicht mal eine verfluchte Playstation bekommen?“ Caleb und ich sahen unseren Bruder nur etwas verwirrt an und zuckten simultan zusammen, als April ihm heftig gegens Schienbein kickte. Weiterlesen

Auch du, Quintus!

RahelAutorin: Rahel
Setting: Katakombe
Clues: Zielvorrichtung, Kontaktsport, Sauerrahm, Konundrum, Hafengebiet

Der Lastkarren liess sich nur schwer durch die schmalen Gänge manövrieren und verkeilte sich zuweilen zwischen den Unebenheiten des ausgemeisselten Bodens, so dass er ihn immer wieder freiruckeln musste, um vorwärts zu kommen. Quintus‘ Laterne beleuchtete das feuchtnasse Gewölbe gerade genug, damit er seine nächsten Schritte erahnen konnte, doch im Laufe der Zeit war die unterirdische Begräbnisstätte zu einem Labyrinth angewachsen, so dass es ihm beinahe unmöglich schien, den richtigen Weg Weiterlesen