S05E18: Firmament

Logo - Clue Cast - resizedWir möchten euch herzlich zur achtzehnten Episode der fünften Staffel des Kurzgeschichten-Podcasts Clue Cast begrüssen. Sie basiert auf der Story „Firmament“ von Sarah. Wenn wir beginnen zu verstehen, kommt die Nichtigkeit zur Ruhe. In dieser Geschichte wurden die vorgegebenen Clues „Freundin, Sandkorn, Teleskop, Spabesuch“ und „Struktur“ vertextet und sie spielt am Setting „Motorhaube“. Die Sprecherin dieser Episode ist Inger Kurowiak. […] Die ganze Episodenbeschreibung lesen

Grund zum Lächeln

Rahel - resizedAutorin: Rahel
Setting: Berghang
Clues: Dummheit, Sprechblase, Wissenshunger, Agoraphobie, Flyer

Zaghaft taste ich mich auf dem Schotter voran. Mich begleitet die unbehagliche Vorstellung, ich könnte mit dem losen Gestein in die Tiefe stürzen, im Tal zerschellen. Wieso? Wieso fürchtet sich mein Herz vor dem, was es begehrt? Weil das Zerspringen an Felswänden nicht meiner Vision entspricht? Es ist viertel nach sechs Uhr an einem Samstagmorgen. Einige Vögel singen, aus der Ferne dringt Wasserfalldonnern an meine Ohren, es rauscht durch meine Adern und versickert irgendwo in den Ecken meines Verstandes. Seit Montag ist alles vorbereitet, besiegelt. Weiterlesen

Johns Schlüssel

RahelAutorin: Rahel
Setting: Suppenküche
Clues: Groschenroman, Pflaumenmus, Sanduhr, Ladekabel, Captain America

Hey, mein Name ist Nora und ich bin heute eure Erzählerin. Setzt euch hin, bei uns in der Suppenküche hat es genügend Stühle für alle, das ist ja auch der Zweck einer Einrichtung für Bedürftige, dass jeder einen Platz bekommt, nicht wahr? Was ich euch berichten will, dauert nicht lange, bedarf keiner ausschweifenden Erklärungen, lediglich etwas Menschlichkeit, ihr könnt die Ladekabel getrost in der Tasche lassen, der Akku wird reichen. Weiterlesen

Firmament

SarahAutorin: Sarah
Setting: Motorhaube
Clues: Freundin, Sandkorn, Teleskop, Spabesuch, Struktur
Diese Story ist auch als Podcast-Episode erschienen.

„Es ist zwecklos“, murmelte Eda und schaute zu dem beinahe lebendig wirkenden Nachthimmel auf. Sie waren umgeben von Dunkelheit, keine Häuser oder Strassenlaternen erhellten die laue Nacht und es waren unzählige Sterne zu sehen, die man sonst kaum je bemerkte. Martin, der neben ihr auf der Motorhaube des alten Autos auf dem Rücken lag, entgegnete träumerisch: „Nein, du verstehst mich falsch. Klar, wir werden zu unseren Lebzeiten wohl kaum mehr zu den Sternen reisen können, doch darum geht es mir nicht. Es geht mir darum, zu Weiterlesen