S07E10: Bananenkuchen

Logo - Clue Cast - resizedWir möchten euch herzlich zur zehnten Episode der siebten Staffel des Kurzgeschichten-Podcasts Clue Cast begrüssen. Sie basiert auf der Story  „Bananenkuchen“ von Rahel. Lasst euch niemals, von niemandem, unter keinen Umständen den Genuss eures Bananenkuchens verderben! Diese Geschichte wurde nach dem einer Titelvorgabe verfasst. Die Sprecherin dieser Episode ist Annika Gamerad.

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S06E10: Altlasten

Logo - Clue Cast - resizedWir möchten euch herzlich zur zehnten Episode der sechsten Staffel des Kurzgeschichten-Podcasts Clue Cast begrüssen. Sie basiert auf der Story „Altlasten“ von Sarah. Wer auf dem Dachboden wühlt, entdeckt verborgene Schätze. In dieser Geschichte wurden die vorgegebenen Clues „Gesundheitslatschen, Wolldecke, Frustration, Mobilée“ und „Trinkflasche“ vertextet und sie spielt am Setting „Dachstock“. Die Sprecherin dieser Episode ist Birgit Arnold. […] Die ganze Episodenbeschreibung lesen

Grund zum Lächeln

Rahel - resizedAutorin: Rahel
Setting: Berghang
Clues: Dummheit, Sprechblase, Wissenshunger, Agoraphobie, Flyer

Zaghaft taste ich mich auf dem Schotter voran. Mich begleitet die unbehagliche Vorstellung, ich könnte mit dem losen Gestein in die Tiefe stürzen, im Tal zerschellen. Wieso? Wieso fürchtet sich mein Herz vor dem, was es begehrt? Weil das Zerspringen an Felswänden nicht meiner Vision entspricht? Es ist viertel nach sechs Uhr an einem Samstagmorgen. Einige Vögel singen, aus der Ferne dringt Wasserfalldonnern an meine Ohren, es rauscht durch meine Adern und versickert irgendwo in den Ecken meines Verstandes. Seit Montag ist alles vorbereitet, besiegelt. Weiterlesen

Nikolaus-Special: One Way Ticket to Paradise

Autorin: Rahel
Setting: Mars
Clues: Konkurrenzprodukt, Erdölraffinerie, Flusslauf, Zehenkäse, Strategie

Die anderen halten sich gerne im Greenhouse auf, haben sogar einige Regale umgestellt, damit sie zwei Loungesessel zwischen den Pflanzen platzieren konnten. Ich glaube, es liegt an den Tageslichtlampen, die das Gefühl von Heimat vermitteln. Für sie haftet etwas Wehmut am Gedanken an den blauen Planeten, der schwere Kloss im Magen, wenn sie einmal mehr verstehen, dass es kein Zurück geben wird. Ich hingegen bin nicht trotzdem, sondern genau deswegen hier, fühle mich befreit, wenn ich den winzigen, cyanfarben schimmernden Punkt am Firmament suche Weiterlesen

Bananenkuchen

RahelAutorin: Rahel
Titelvorgabe: Bananenkuchen
Diese Story ist auch als Podcast-Episode erschienen.

Wütend oder traurig, so genau wusste Adeline das nicht mehr, drückte sie auf ihren Autoschlüssel und gab ein lautes Fauchen von sich, als sie feststellte, dass ihr treues Gefährt nicht sofort aufblinkte. Sie trug knappe Jeans Shorts und dazu unpassende Kniestrümpfe, Dr. Martens Stiefel und ein ausgeleiertes AC/DC T-Shirt, nicht etwa, weil sie das modisch fand. Dieses Ensemble war, wie eigentlich all ihre Outfits, zustande gekommen, weil die Einzelteile dazu zufälligerweise den obersten Platz in ihrem Schrank besetzt hatten. Es war nun zwanzig Minuten nach Elf und während die Grillen zirpten, konnte sich das nahende Gewitter nicht Weiterlesen

Wut tut gut!

SarahAutorin: Sarah
Setting: U-Bahn-Station
Clues: Genitalien, Grünzeug, Kissenschlacht, Hoffnungsschimmer, Regentanz
Diese Story ist auch als Podcast-Episode erschienen.

Seit ich heute Morgen beim Duschen ausgerutscht und meinen Sturz mit dem Beckenboden auf dem Badewannenrand aufgefangen hatte, fühlten sich meine Genitalien irgendwie geschwollen an. Und ja, verflucht nochmal, das Wort „irgendwie“ traf nicht so ganz zu, obwohl es mich beruhigte, wenn ich es innerlich immer wiederholte. Nicht, dass das jemanden interessierte. Selbstverständlich dachte ich mir das alles nur, statt es jemandem zu erzählen, was wohl auch erklärte, warum es Weiterlesen

Altlasten

SarahAutorin: Sarah
Setting: Dachstock
Clues: Gesundheitslatschen, Wolldecke, Frustration, Mobilée, Trinkflasche
Diese Story ist auch als Podcast-Episode erschienen.

Nichts, nicht einmal ein Atomkrieg, konnte an den Berg aus Chaos herankommen, welcher sich auf dem Dachstock stapelte. Mit einem Lachen, das mir im Hals stecken blieb, stand ich vor den teils modrigen oder zerrissenen Kartons, aus denen mein Kinderspielzeug oder unzählige Papiere quollen. „Okay“, murmelte ich, doch obwohl ich mir damit Mut zuzusprechen versuchte, klang es eher sarkastisch als aufmunternd. Ich wusste, dass ich in zwei Tagen mit dem ganzen Kram durch sein musste, denn dann Weiterlesen