S10E08 | Hus heimliche Heldentaten

Wir möchten euch herzlich zur achten Episode der zehnten Staffel des Hörgeschichten-Podcasts Clue Cast begrüßen. Sie basiert auf der Story „Hus heimliche Heldentaten“ von Sarah. Manchmal, nur manchmal, führt auch eine Eule ein Doppelleben. In dieser Geschichte wurden die vorgegebenen Clues „iPhone, Kunstnägel, Agendaseite, Gießkanne“ und „Ziel“ vertextet und sie spielt am Setting „Eulenhorst“. Die Sprecherin dieser Episode ist Inger Kurowiak. […] Weiterlesen

Beste Freunde bis zum Schluss

„Drew, schrei mich nicht so an!“, brüllte Jackie um einige Dezibel lauter als ihr Kumpel. „Fuck. Ich hab gedacht, du machst Witze.“ Die Dunkelhaarige stand vor der Badewanne, ihre Arme hingen schlaff herunter und sie fixierte auf den Inhalt der Emaillewanne. „Fuck, fuck, fuck!“, wiederholte sie, fassungslos vom Anblick der sich ihr bot. Sie legte schnaufend den Kopf in den Nacken, bevor sie weit leiser hinzufügte: „Weißt du, als ich dir gesagt habe, ich sei Tag und Nacht für dich da, habe ich echt nicht so eine verfickte Scheiße gemeint. Viel mehr …“ Sie zuckte mit den Schultern. „… Streit in der Beziehung oder irgend so einen Dreck.“
Drew hielt sich still, schaute betreten zu Boden und wartete, bis seine beste Freundin sich abreagiert hatte. „Etwas, das man über einem Bier diskutiert, mit einer Tafel Schokolade im Mund beweint und dann mit einem […] Weiterlesen

S08E22 | Der verlegte Alien oder: Sterben hält jung

Wir möchten euch herzlich zur zweiundzwanzigsten Episode der achten Staffel des Kurzgeschichten-Podcasts Clue Cast begrüssen. Sie basiert auf der Story „Der verlegte Alien oder: Sterben hält jung“ von Rahel. Fanservice für Torchwood- und Alienjäger-Fans auf der Eselsfarm. In dieser Geschichte wurden die vorgegebenen Clues „Schwiegermonster, Charakterschwäche, Spitzmaus, Johannisbeerstrauch“ und „Schlafsack“ vertextet und sie spielt am Setting „Eselsfarm“. Die Sprecherin dieser Episode ist Rahel. […] Weiterlesen

Hus heimliche Heldentaten

Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.

Hu war entspannt, genoss die momentane Ruhe im Eulenhorst, im ganzen Wald. Sie streckte ihre Flügel, wobei ihre Gelenke nur so knackten und schnappte sich dann die Gießkanne, um die Geranien vor dem Horst-Eingang zu bewässern. Kaum hatte Hu die Fenster aufgemacht, war es mit ihrer Gelassenheit vorbei; sie konnte einige Waldameisen ausmachen, die singend an den Baumstamm pinkelten. „Verschwindet, ihr Banausen, das stinkt zum Himmel!“, uhute sie und kippte das abgestandene Gießwasser über die Störenfriede, ehe sie das Fenster zuschlug und entnervt zurück in die Küche stakste.
„Huhu-huhu“, schallte der Klingelton durch den leeren Horst und mit […] Weiterlesen

Der verlegte Alien oder: Sterben hält jung

Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.

„Hm“, brummte James und klopfte sich Staub vom Mantel. „Damit habe ich nicht gerechnet.“
„Was du nicht sagst“, kommentierte Gwyn sarkastisch. „Ich dachte du wolltest mir unbedingt diese … diese …“ Sich auf den Sohlen ihrer Turnschuhe im Kreis drehend versuchte sie auszumachen, wie man diesen Ort bezeichnen könnte. Ihr kam die Landschaft bekannt vor, erinnerte sie an all die Filmabende, die sie als Kind mit ihrem Vater verbracht hatte – er war vollkommen verrückt nach Spagettiwestern, war sogar zu der Titelmelodie von „The Good, the Bad and the Ugly“ verstorben. „Was ist das hier […] Weiterlesen

Ein ganz normaler Sonntag, oder: Gestorben wird ein anderes Mal

Eine halbe Stunde nachdem die Sonne aufgegangen war, fand ein Viereck aus Licht seinen Weg durch die Ritzen der Jalousie und fiel auf den Vinyl-Fußboden der Einbauküche. Es war Sonntag und ich hatte so lange geschlafen, dass nun meine Gelenke vom Herumliegen schmerzten und mein Kopf sich so anfühlte, als wäre er versehentlich in der Mikrowelle gelandet. Mit einer theatralischen Grimasse, die sowieso niemand sehen würde, trank ich mein Vitaminwasser in großen Schlucken aus und spülte den widerlichen Geschmack nach salziger Orange mit dem frisch aufgebrühten Kaffee weg – was man nicht alles tat um dem Zerfall des eigenen Körpers entgegenzuwirken und das obwohl ich jeden Tag mit verklärt romantischen Suizidgedanken die unerträgliche Leichtigkeit des Seins zu verringern versuche. Als […] Weiterlesen