Unsere Favoriten | Episode 22

Hallo werte Clue Reader
Ja, da sind wir schon wieder
Mit unseren Favoriten
Oh, was hat uns geritten?
Unser Zeitplan ist ein gar enges Mieder.

Folgend könnt ihr unsere Lieblingskurzgeschichten aus unseren letzten fünfundzwanzig Stories, aufgelistet nach dem Erscheinungsdatum, sehen. Wir sind ebenso neugierig, welches eure ganz persönlichen Lieblinge sind. Verratet es uns mit einem kurzen Kommentar unter den entsprechenden Geschichten oder Clue Cast Episoden, zum Beispiel auf YouTube.
Absolut persönlich wird die Lektüre, wenn ihr uns Clues vorschlagen mögt […] Weiterlesen

Die allerletzten Eidgenossen

Fortsetzung und Schluss zu: „Die letzten Eidgenossen“.

Höhle, [Lage Geheim], Schweiz, 1. August 2083

„Ich sehe etwas, was du nicht siehst und das ist …“
Martin, dem das Spiel gehörig auf den Kieker ging, unterbrach seinen Kameraden: „Alles außer das, bitte!“
„Okay“, seufzte Basil und musterte die Dose, die er in der Hand hielt. „Bohnen. Ich sehe Bohnen.“
Martin starrte demotiviert in die Flammen des kleinen Feuerchens. „Und […] Weiterlesen

Patreon-Bonus | Wieso Zeitmaschinen keine Cabriolets sein sollten

Dies ist eine Bonus-Story, ein Dankeschön für unsere Patreon-Unterstützer. Wer Zugang zu diesem und vielen weiteren exklusiven Inhalten haben möchte, kann sich jederzeit auf Patreon als Clue Writing Unterstützer registrieren und das Passwort erhalten. Selbstverständlich bleiben alle regulären Inhalte von Clue Writing kostenlos verfügbar. Um die Geschichte zu lesen, gebt bitte euer Passwort ins unterstehende Feld ein:

S01E05 | Kulturerbe

Willkommen zur fünften Episode des Kurzgeschichten-Podcasts Clue Cast. Sie basiert auf der Kurzgeschichte „Kulturerbe“ von Sarah. Heute senden wir live aus einem Berliner Keller aus dem Jahr 1945. In dieser Geschichte wurden die vorgegebenen Clues „Hüttenkäse, Bücherregal, Oberflächlichkeit, Grundsatzdiskussion“ und „Ausschlag“ vertextet und sie spielt am Setting „Keller“. Die Sprecherin dieser Episode ist Sophia Helena Rossi.

Rot

John duckte sich instinktiv, als nur wenige Meter neben ihm eine Bierflasche auf dem Boden zerschellte. Seine Finger verkrampften sich um das Mikrofon und er machte einen Schritt weiter auf die Mauer zu, bald würde er seinen Kameramann dagegen drücken. Gehetzt warf er einen Blick auf die Menschenmaße hinter ihm, die den ganzen Roten Platz versperrte und bis zu der für die Presseleute aufgestellte Abschrankung reichte. Gerufene Parolen mischten sich mit Schmerzensschreien und Polizeisirenen und der Geruch in der Luft erinnerte den Reporter an seine Erlebnisse in Afghanistan. Der Kameramann gab ihm ein Signal und John räusperte sich. Er konnte es nur auf gut Glück versuchen, sie saßen sowieso hier fest und mehr blieb ihm kaum übrig. Er hob seine Stimme und hoffte, dass sie im Studio in Washington etwas verstehen würden. „Ich stehe […] Weiterlesen

Krieg und Frieden

„Wir müssen weiter“, sagte Gerhard überzeugt und sah sich in der chaotischen Vorratskammer um, die zum Lager der kleinen Gruppe umfunktioniert worden war. „Wir können nicht ewig hierbleiben.“
In der Sommerhitze roch es nach altem Käse, doch von den vier Reisenden schien das niemand mehr zu bemerken, zu lange waren sie schon in dem engen Raum, es musste beinahe eine Woche sein. Kassandra streckte sich auf ihrem Schlafsack und murmelte apathisch: „Wozu die Eile? Wir werden sowieso hier raus müssen, wenn wir nichts mehr zu essen haben.“
„Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe es satt, hier herumzusitzen“, wetterte Martin. „Nicht nur, dass ich glaube, dass wir weiter müssen, aber ich will schlicht und […] Weiterlesen

Kulturerbe

Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.

Staub und pulverisierter Mörtel rieselten bei jeder Erschütterung von der alten Decke, das Licht der blau getönten Glühbirne flackerte jedes Mal und der Emaille-Schirm der Lampe wankte leicht. Hannah seufzte, während sie sich an das alte und schon leicht schimmelig wirkende Bücherregal lehnte, das auf dem festgetretenen Erdboden stand. Es war nun die vierte Nacht in Folge, welche sie zusammen mit ihren Nachbarn in dem modrigen Keller verbringen musste. Sie waren zu viert: Nebst Hanna gab es noch den verwitweten Hauswart Rufus, der bereits um die siebzig war und heimlich BBC hörte – was eigentlich jeder wusste, da er wegen seiner Schwerhörigkeit das Radio so laut […] Weiterlesen