Ganz Groß

Die Wanduhr tickte gleichmütig vor sich hin, meist unbemerkt, doch hin und wieder fiel es ihm auf, das Geräusch, das jede verschwendete Sekunde markierte. Julian hockte mit überkreuzten Beinen in der rechten Ecke auf der Polstergruppe, fixierte die Wand hinter dem Fernseher und wartete. Dieses reglose Verharren war zu seinem Lebensinhalt geworden, sein Verstand in eine sonderbare Katatonie verfallen, unbeweglich, ein Skelett ohne Muskeln. Er fühlte sich wie ein Reisender, der kurz nach Aufbruch gescheitert und im Nirgendwo gestrandet war, in seiner Hand eine […] Weiterlesen