S13E21 | Special zur dreihundertsten Episode | Die Bleistifte des Herrn C. aus W.

Wir möchten euch herzlich zur einundzwanzigsten Episode der dreizehnten Staffel des Hörgeschichten-Podcasts Clue Cast begrüßen. Sie basiert auf der Story „Die Bleistifte des Herrn C. aus W.“ von Rahel und Sarah und ist Teil des Clue Cast Jubiläums-Events zur dreihundertsten Episode. Wer dreihundert Bleistifte hat, sollte Ordnung halten und ganz achtsam mit seinem Verstand umgehen. Diese Kurzgeschichte wurde nach einer Themenvorgabe verfasst. Die Sprecherin dieser Episode ist Rahel. […] Weiterlesen

Special zur fünfhundertsten Story | Die Bleistifte des Herrn C. aus W.

Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.

Wonnig seufzend legte Herr C. aus W. seinen abgewetzten Bleistift beiseite und schüttelte seine Handgelenke kräftig. Wie nahezu jeder Schriftsteller litt der Mittvierziger unter einer dauerhaften Sehnenscheidenentzündung und hatte gelernt damit zu leben, denn selbst die regelmäßigen Pausen halfen nicht. Lediglich wenn er länger Urlaub von seinem Handwerk nahm, war er schmerzlos, ein Luxus, den er sich nur selten gönnte, schließlich fiel ihm […] Weiterlesen

Gaststory | Wer das Alte nicht ehrt …

Die Geschwister Bernhard Haus und Helga Boot hatten vor einigen Jahren die Firma ihres Vaters, eine Hausbootvermietung, übernommen. Sie änderten den Firmennamen zu HausBoot GmbH und unterzeichneten minderwichtige Dokumente mit HB GmbH (BH GmbH wäre für eine Bootsvermietung wohl zu anzüglich, wenn nicht sogar ein kleinwenig frivol gewesen).
Die Geschwister betrieben das Unternehmen ebenso erfolgreich wie ihr Vater. Die Hausboote waren meist vermietet, nur Gretchen, das elterliche […] Weiterlesen

Niesen und andere übernatürliche Dinge

„Eigentlich haben wir keine Ahnung, was morgen kommen wird“, murmelte David und lehnte sich an das rostige Geländer. Er fand, dass die Aussicht vom Balkon dank der hereinbrechenden Dämmerung noch schöner war als sonst: Die entfernte Bergkette zeichnete sich gegen den langsam schwarz werdenden Himmel ab und das mit vielen Bäumen bepflanzte Wohn- und Industriequartier wirkte verlassen. Auf dem Flachdach eines Hauses konnte er eine Lichterkette erkennen und das Fiepen von Fledermäusen war aus der Gasse unter ihm zu hören. […] Weiterlesen

Am schlimmsten ist die Stille

Als ich heute Morgen meinen Wagen aus der Auffahrt lenkte, fiel mir ein, dass ich etwas vergessen hatte. Also habe ich wieder zurückgesetzt, den Schlüssel stecken lassen und bin durch die Küchentür gehastet, um das Geld für Jamies Exkursion auf den Tresen zu legen. Ich erinnere mich daran, dass ich am Vortag so wütend auf sie gewesen war, weil sie wieder einmal meinen Lieblingspulli ohne meine Erlaubnis genommen hatte. Doch das kommt mir jetzt nur noch wie ein schlechter Witz vor. […] Weiterlesen