Wünsch dir was

Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.

„Sir, soeben ist eine Nachricht von AM eingetroffen.“ Mit ausladenden Schritten überwand Sergeant Idaho die Distanz zu seinem Vorgesetzten und hielt diesem einen länglichen Zettel hin, auf dem eine Reihe von Punkten abzulesen war.
„Was ist das?“, fragte Agent Dublin mit ungeduldigem Tonfall. Idaho sollte eigentlich wissen, dass er keine Zeit für Ratespiele hatte und gleich zum Punkt kommen.
„Es ist eine Lochkarte oder Talkfield, eine antike Form der Computer-Kommunikation, Sir. Sie sagt Cogito ergo Sum, das ist Latein für…“
„Ich weiß was das heißt, ich bin kein Vollidiot“, fiel Dublin dem Jüngeren ins Wort und marschierte weiter in Richtung des Quarantänetrakts Epsilon. Die Absätze seiner auf Hochglanz polierten Schuhe klackerten laut auf dem gefliesten Boden, ein Geräusch, das ihm dermaßen zuwider war, dass er davon Kopfschmerzen bekam. „Wir haben damit gerechnet, dass AM keine Hilfe sein wird. Ehrlichgesagt bin ich erstaunt, dass der alte Schrotthaufen überhaupt etwas Zusammenhängendes ausgespuckt hat und nicht bloß wieder irgendwelche Nonsens-Anschuldigungen gegen die Menschheit.“ Bei der mächtigen Stahltür angekommen, begann Dublin damit, sorgfältig den Uniformhandschuh von seiner Rechten zu zupfen, ehe er seinen Zeigefinger in den DNA-Verifizierer steckte und in Erwartung des kurzen Stichs das Gesicht verzog. Jahrtausende von technischer Entwicklung und es gab noch immer keinen besseren Weg, eine todsichere Identitätskontrolle durchzuführen, als sich ständig piksen zu lassen, dachte er sich seufzend.
„Sir“, begann Idaho etwas kleinlaut, „da ist noch etwas.“ Das Lock-Com piepste dreimal und kurz darauf begann sich ein großes Rechteck in der Sicherheitstür zu bewegen. Der Stahl schien sich zu verflüssigen und reflektierte die beiden Männer in verzerrter Manier, bevor das Bio-Display mit der Aufschrift „Containment Facillity Flaretimber – Epsilon Wing“ erkennbar wurde.
„Was?“, verlangte Dublin beinahe schreiend zu erfahren und machte sich die mentale Notiz, bei der nächsten Stabssitzung endlich mal das Thema „Effizienz“ auf den Tisch zu bringen.
„Nun, Sir, wir haben den Kontakt zur Globemaster-Crew verloren.“ Dublin griff sich an die Nasenwurzel, deutete Idaho zu schweigen und tippte dann eine Notenfolge auf den Bildschirm. Die Tür öffnete sich langsam und führte sie in einen anderen Flur, der noch steriler wirkte als der vorherige.
„Wissen wir, ob Stephen Kepler bereits an Bord war?“, erkundigte sich Dublin, nachdem sie die Luftschleuse passiert hatten und im Haupttrakt der Anlage angelangt waren. Inmitten der zentralen Halle stand ein mächtiges Gebilde, dass aussah wie ein gigantischer Baum und zwischen dessen dichtem, weit verzweigtem Geäst elektrische Lichter hervorblitzten. Die geheime Weltregierung hatte das Baumschiff vor einigen Jahren auf einem der verlassenen Planeten des ehemals regierenden TechnoCore-Systems gefunden, doch bis heute wusste niemand, wie man das Ding zum Laufen bringen konnte.
„Kepler, Sir, der Agoraphobiker, Sir?“ Dublin nickte und nahm eine Tasse Mudders Milk entgegen, die von einem blonden Cyborg im Petticoat verteilt wurde. „Kepler wurde planmäßig eingezogen, Sir“, antwortete Sergeant Idaho, der den alkoholischen Drink ablehnte.
„Verständigen Sie Sergeant Major Zero über den Verlust der Globemaster-Crew. Am besten ist es, wenn Sie ihm eine Chipstüte mitbringen, auf schlechte Nachrichten reagiert Zero wie ein verfressenes schwarzes Loch.“
„Ich verstehe nicht, Sir. Vermutlich liegt nur eine Störung des Archangel-Networks vor, ich bezweifle, dass die Globemaster abgestürzt ist“, gab Idaho zu bedenken und provozierte damit einen Lachanfall seitens Dublin.
„Tun Sie’s einfach.“ Dublin war von Anfang an dagegen gewesen, Kepler mit dem Projekt zu betrauen. Man konnte diesem identitätsgestörten Psychopaten auf keinen Fall über den Weg trauen und allein die Tatsache, dass er bisher für einige interessante Einblicke gesorgt hatte, rechtfertigte das Risiko auf keinen Fall. Aber Zero hatte es ja unbedingt darauf bestehen müssen, ihn herbeizuziehen, also sollte er jetzt auch selbst zusehen, wie er den Verlust der Crew erklären wollte. „Zuerst kommen Sie aber mit mir, ich habe etwas vor mit Ihnen“, sagte Dublin verschwörerisch und führte den Sergeant durch die Quarantänehalle in den hinteren Teil des Epsilon-Trakts zu einer unscheinbaren Holztür.
Dieser Bereich im Hauptquartier der geheimen Weltregierung war nur für hochrangiges Militär- und Regierungspersonal der Vereinigten Föderation der Planeten zugelassen und da Idaho nicht zu dieser kleinen Elite gehörte, würde Agent Dublin für ihn bürgen müssen, etwas, das ihm grundsätzlich missfiel, sich aber leider nicht vermeiden ließ. Er brauchte ein Versuchskaninchen ohne Kenntnisse über ihren neusten Fund, doch er hatte keine Lust, sich wochenlang mit dem Ethikrat herumzuschlagen. Also war es am einfachsten, wenn er einfach behaupten würde, er bräuchte die Assistenz des jungen Sergeants bei einer Untersuchung.
Die einfach Tür öffnete sich automatisch und gab den Blick auf einen Schalter frei, der ein wenig an eine Hotel-Lobby erinnerte, dieser Eindruck wurde durch die säuselnde Jizzmusik und das antike Aussehen des Cyborg-Sicherheitsagenten sogar noch unterstrichen. Der Mann hinter dem Identifikationspult begrüßte sie freundlich und fragte Dublin nach Absicht und Dauer seines Besuchs, danach wurde erneut seine DNA überprüft.
„Wunderbar“, sagte der kupferhaarige Sicherheitsagent, der über zweihundert Jahre alt sein musste, und fügte an Idaho gewandt an, „Bitte tragen Sie diesen Chip jederzeit bei sich. Ich wünsche den beiden Herren einen angenehmen Aufenthalt.“ Agent Dublin nahm den Ausweis entgegen und reichte ihn an seinen Begleiter weiter, der augenscheinlich völlig baff war ob der seltsamen Atmosphäre des Top-Secret-Bereichs.
„Hier sieht’s aus als käme gleich eine Physiotherapeutin mit Handtüchern und Massageöl angelaufen“, murmelte Idaho zu sich selbst und brachte seinen Vorgesetzten damit zum Schmunzeln. Ihm war es bei seinem ersten Mal hier ähnlich ergangen, immerhin rechnete man nicht unbedingt mit einer Spa-ähnlichen Umgebung tief im Untergrund der Zentrale.
Sie gingen eine Weile wortlos nebeneinander her, bis Dublin vor einer mit Warnschildern zugepflasterten Dekontaminationsschleuse stehen blieb und zu Idaho sagte: „Sie werden jetzt etwas sehen, das strengster Geheimhaltung unterliegt, haben Sie verstanden, Sergeant?“ Der Angesprochene nahm sofort eine stramme Haltung ein, hob seine Hand zum Gruß der intergalaktischen Geheimarmee und erwiderte lautstark: „Ja, Sir! verstanden, Sir!“ Dublin atmete zischend aus und schüttelte den Kopf, ehe er dem anderen auf den Rücken klopfte und vor ihm durch die Schleuse ging, deren Filter kurzzeitig aufheulten wie ein Presslufthammer.
„Was ist das, Sir?“, wollte Idaho nachdem er eine kleine Ewigkeit auf das Wesen gestarrt hatte wissen, das hinter einem unsichtbaren Kraftfeld inmitten des weiß gekachelten Raums lag und zu schlafen schien. Gemächlich machte Dublin eine Runde um das Podest und begutachtete das Ding, das man am ehesten als Kreuzung zwischen einem winzigen Drachen und einem Schnabeltier hätte beschreiben können.
„Das ist ein justierbarer Ingenieur der Neuronen Netzwerkstruktur, kurz Jinn. Wir haben es während Aufräumarbeiten auf einer Müllhalde auf Miranda gefunden“, erklärte er schließlich ruhig. Idaho kratzte sich am kurzgeschorenen Kopf, bevor er in die Hocke ging um das skurrile Wesen aus der Nähe betrachten zu können.
„Es erfüllt Wünsche“, fügte Dublin nach einer Pause an. Gespannt auf die Reaktion seines Untergebenen verschränkte er die Arme, lehnte sich an die Rückwand des Untersuchungsraums und zog einen Kaugummistreifen aus der Innentasche seiner Uniformjacke.
„Sir, ich fürchte ich verstehe nicht. Wie meinen Sie das?“ Agent Dublin stieß sich kraftvoll ab, ging nachdenklich einmal um den Raum herum und blieb schließlich dicht vor Idaho stehen.
„Genauso wie ich es gesagt habe, es erfüllt Wünsche“, meinte er, ehe er die Schultern hochzog und seufzend hinzufügte: „Wir haben keine Ahnung, wie es funktioniert, es will es uns nicht sagen, aber wir haben es überprüft, es kann tatsächlich jeden Wunsch erfüllen.“
„Es kann sprechen?“, fragte der Sergeant so erstaunt, dass er das obligatorische „Sir“ komplett vergaß.
„Ja, es spricht sogar ununterbrochen, deswegen haben wir es sediert“, entgegnete Dublin leicht grinsend und deutete dabei auf einen kleinen Schlauch, der wohl von einem Gastank ins Innere des Kraftfeldes führte. Langsam aber sicher wurde Idaho unruhig, verlagerte sein Gewicht von einem Bein aufs andere und sprudelte dann euphorisch los:
„Aber das ist ja fantastisch! Nicht wahr, Sir? Das bedeutet doch, dass es uns in Zukunft an nichts mehr fehlen wird, alle Probleme der Menschheit wären damit…“
„Oh ja, das haben wir zu Anfang auch gedacht“, unterbrach ihn Dublin, „doch bei unseren Experimenten wurde uns schnell klar, wie tückisch das mit den Wünschen ist.“
„Aber Sie haben doch gesagt, es würde funktionieren, Sir.“ Idaho hatte sich so über die Neuigkeit vom wunscherfüllenden Jinn gefreut, dass er seine Enttäuschung kaum verbergen konnte.
„Das tut es auch, aber Sie müssen verstehen, es erfüllt die Wünsche immer sehr…“, er hielt kurz inne um nach der richtigen Erklärung zu suchen, „eigenwillig. Wir haben zum Beispiel gewünscht, dass eine Gruppe Testobjekte vollkommen friedfertig wird, danach sind sie in eine Art Apathie verfallen und als wir uns gewünscht haben, den Sinn des Lebens zu erfahren, sind ein Wal und ein Topf mit Petunien vom Himmel gefallen und haben drei unserer Männer erschlagen“, er seufzte erneut.
„Ein Blauwal, Sir?“, erkundigte sich Idaho.
„Nein, ein Pottwal“, antwortete Agent Dublin wahrheitsgetreu, ehe er den Kopf schüttelte und sich an den Schläfen rieb. „Das tut doch überhaupt nichts zur Sache! Fakt ist, dass bisher niemand herausfinden konnte, wie man die Macht des Jinns nutzen kann, es behauptet zwar, dass es unsere Wünsche korrekt erfüllt, aber die Ergebnisse, die wir damit erzielen, sind uns vollkommen rätselhaft.“
„Und wie kann ich Ihnen dabei behilflich sein, Sir?“ Kaum hatte Idaho diese Frage gestellt, drehte Dublin an einem Rädchen, dem Ventil des Gastanks, und nur wenige Sekunden später wurden die gleichmäßigen Atemzüge des Wesens etwas schneller und es begann sich zu bewegen.
„Nun, wir haben alle Informationsressourcen ausgeschöpft, das VOX-System, Dr. Impossible, sogar Wernstrom und alle anderen, die wir auftreiben konnten. Leider…“, fuhr er etwas niedergeschlagen fort, „können wir seit dem Zwischenfall mit dem Vortex-Manipulator den Doktor nicht erreichen.“ Als er den verschollenen Sohn Gallifreys erwähnte, blickten beiden auf den Boden und erwiesen ihm mit einem unisono ausgesprochenen „Allons-y“ die Ehre.
„Auf jeden Fall bin ich zum Schluss gekommen, dass, wenn die klügsten Köpfe nicht auf die Lösung kommen, vielleicht mal ein Minderbegabter mit dem Jinn reden sollte. Wer weiß, es könnte ja sein, dass Ihr bescheidener Verstand einen Glückstreffer landet.“
Gekränkt sah Idaho seinem Vorgesetzen direkt in die Augen, er wollte nach so einer Beleidigung keine Schwäche zeigen, doch eine geeignete Retourkutsche fiel ihm nicht ein, zumal er ja eigentlich recht hatte. Zumindest im Vergleich war seine intellektuelle Leistungsfähigkeit verschwindend gering, deshalb war er auch beim Militär und nicht in der viel höhergestellten Wissenschafts-Einheit.
„Gut, Sir, ich kann’s versuchen. Soll ich…“, er sah sich im Raum um und zeigte dann auf den Jinn, der sich aufgerappelt hatte und sie beiden neugierig musterte, „jetzt gleich?“ Dublin tippte etwas auf sein Link, das er wie alle Agenten auf dem Handrücken trug und bejahte dann.
Sergeant Idaho überlegte eine Weile, beugte sich dann zum Jinn vor und sagte dann selbstsicher: „Hallo, mein Name ist Idaho, ich habe einen Wunsch. Ich wünsche mir die Frage zur Antwort Zweiundvierzig.“

Autorin: Rahel
Setting: Hauptquartier der geheimen Weltregierung
Clues: Blauwal, Massageöl, Chipstüte, Presslufthammer, Müllhalde
Werte Clue Reader, diese Kurzgeschichte war Teil eines Gewinnspiels, das mittlerweile leider bereits beendet wurde. Macht aber nichts, miträtseln kann man trotzdem noch!
Für Setting und Clues zu dieser Story bedanken wir uns bei Kai Gläser. Wir hoffen, die heutige Geschichte hat euch gefallen. Teilt sie doch mit euren Freunden auf den Social Media und schaut bei der Gelegenheit auf unseren Profilen vorbei, wo wir euch gerne mit mehr literarischer Unterhaltung begrüßen. Eine besondere Freude macht uns eure Unterstützung auf Patreon, die wir euch mit exklusiven Inhalten verdanken. Und wenn ihr möchtet, dass wir einen Beitrag nach euren Vorgaben verfassen, könnt ihr uns jederzeit Clues vorschlagen.

6 Gedanken zu „Wünsch dir was“

  1. Werter Clue Reader, werter Gunter, ich hoffe dir hat die Kurzgeschichte gefallen und du bist bereit für das Gewinnspiel (beendet). Wie du sicher bemerkt hast, ist diese Story gespickt mit Anspielungen auf das Science-Fiction-Genre, wie viele davon hast du gefunden?
    Sage uns in einem Kommentar auf diese Kurzgeschichte woher fünf der Anspielungen kommen (Name des referenzierten Werks genügt, gerne aber freuen wir uns auf ausführlichere Antworten) und du gewinnst ein exklusives E-Book mit den Clue-Writing-Geschichten, die in dem Science-Fiction-Genre veröffentlicht wurden. Viel wichtiger ist jedoch, dass du uns mit einer richtigen Antwort dermassen beeindruckst, dass wir dir offiziell 100 imaginäre Nerd-Punkte verleihen und dir unsere Bewunderung für immer sicher ist.
    Da das erste Clue-Writing-Gewinnspiel bereits beendet ist, könnt ihr die Auflösung gleich jetzt sehen, oder aber, ihr macht es wie der brave Affe, der nichts sieht und rätselt zuerst munter drauf los.
    • I have no Mouth and I must Scream (Harlan Ellison)
    o AM ist ein Supercomputer, der in der Kurzgeschichte “I have no Mouth and I must Scream” von Harlan Ellison eine entscheidende Rolle spielt
    o Das Talkfield ist einer Lochkarte ähnlich und wird von AM in derselben Kurzgeschichte verwendet. Auf AMs Talkfield 2 steht „Cogito ergo Sum“
    • Torchwood (BBC Three)
    o Flaretimber ist eine Anspielung auf das Torchwood-Institut, dessen Aufgabe es ist, ausserhalb des Staatsapparates, die Erde von ausserirdischen Bedrohungen zu schützen
    o Der Vortex-Manipulator ist eine Form der Zeitreise, die von der Time-Agency des 51. Jahrhunderts verwendet wird
    • Agents of S.H.I.E.L.D (Marvel)
    o Die Globemaster ist das Flugzeug aus Marvels Agents of S.H.I.E.L.D. und dient dort als fliegende Einsatzzentrale der Globemaster-Crew um Phil Coulson
    • Dollhouse (Joss Whedon/FOX)
    o Stephen Kepler war ein Umweltsingenieur, der am Bau des L.A. Dollhouse beteiligt war. Er wird von Alpha getötet, damit dieser seine Identität annehmen kann.
    o Die Spa-ähnliche Atmosphäre im Untergrund erinnert stark an das Dollhouse von L.A., in dem die Activs (oder: Dolls) in einer stylishen Feng-Shui-Umgebung leben
    • Hyperion (Dan Simmons)
    o Das Baumschiff in der zentralen Halle ist ein Treeship aus der Hyperion Saga. Die Treeships sind seltene Raumschiffe, die aus einem einzigen, massiven Baum bestehen, die auf der Insel Hokkaido auf God’s Grove geerntet und mit einem Erg Raumfahrtsfähig gemacht werden. Tresships werden in der Regel von einem Kapitän des Templar-Ordens geflogen
    o Der TechnoCore bezieht sich auf die zentralen, regierenden Welten im Hyperion-Universum
    • Firefly (Joss Whedon/FOX)
    o Mudders Milk ist eine Spezialität der Region Canton auf dem Mond Higgin im Firefly-Universum. Das alkoholische Getränk ist besonders nahrhaft und wird gerne von den ortsansässigen Arbeitern getrunken
    o Miranda ist der äusserste Planet im System am Rande des Burnham Quadranten und liegt tief im Reaver Territorium. Einst wurde der Planet zu Forschungszwecken benutzt und beherbergte eine Kolonie von Alliance-Wissenschaftlern, die versuchten herauszufinden, wie sie die Bevölkerung durch chemische Modifikation friedlich machen konnten. Das Experiment ist jedoch schiefgelaufen, wodurch der grösste Teil der Testsubjekte apathisch wurden. Bei einem kleinen Anteil (0.1%) traten Nebenwirkungen auf, wodurch die extrem gewaltbereit wurden (Reaver)
    • Star Wars (George Lucas)
    o Jizz ist ein Musikstil aus dem Star Wars Universum
    • The Stepford Wives (Ira Levin)
    o Der Cyborg im Petticoat erinnert stark an die Hausfrauen von Stepford
    • Terrahawks (ITV)/(KCEJ/Konami)
    o Sergeant Major Zero ist ein Protagonist, aus der britischen Sci-Fi-Serie Terrahawks. Als Zeroid besitzt er die Fähigkeit seine Masse so sehr zu erhöhen und verdichten, dass er so schwer wird wie ein schwarzes Loch.
    o Zero kann sich auch auf den ehemaligen CIA Komandanten aus dem Metal Gear Solid Universum beziehen
    • Star Trek (Gene Roddenberry)
    o Die Vereinigte Föderation der Planeten ist eine grosse interstellare Alianz aus über 150 Mitgliedswelten und 1000 Kolonien
    • Der 200 Jahre Mann (Isaac Asimov)
    o Der kupferhaarige Sicherheitsagent ist äusserlich stark an den 200 Jahre Mann angelehnt
    • Doctor Who (BBC One)
    o Das Archangel-Network ist ein Netzwerk bestehend aus 15 Sateliten im Orbit der Erde. Es wurde von Harold Saxon (oder: Master) zur Gedankenkontrolle entworfen
    o Der Jinn, oder Genie, taucht in der Doctor Who Novelle „The Stone Rose“ auf und wird als Erklärung für die seltsamen Begebenheiten herangeführt. Er sieht aus wie eine Kreuzung aus Drachen und Schabeltier, wurde von Salvatorio Moretti kreiert und erfüllt Wünsche. Sein Name ist eine Abkürzung (Genetically Engineered Neural Imagination Engine)
    o Der Doktor oder Sohn Gallifreys bezieht sich auf den Doktor. Der Ausspruch „Allons-y“ ist eine direkten Anspielung auf den 10. Doktor (gespielt von David Tennant)
    o Der Vortex-Manipulator ist eine Form der Zeitreise, die von der Time-Agency des 51. Jahrhunderts verwendet wird
    • The Hitchhikers Guide to the Galaxy (Douglas Adams)
    o Der herunterfallende Potwaal und Petunientopf kommen im „Hitchhikers Guide to the Galaxy“ in einem Zwischenkapitel vor und sollen den Leser zum Lachen, aber auch zum Nachdenken bringen
    o 42 = Die Antwort auf das Leben, das Universum… Auf Alles!
    • Soon I will be Invincible (Austin Grossman)
    o Dr. Impossible ist ein Hauptprotagonist der Novelle „Soon I will be Invincible“ und nimmt eigentlich die Rolle des Bösewichten ein, ist mit seiner überheblichen und ungeschickten Art eher so etwas wie ein Anti-Bösewicht
    • The Time Machine (H.G. Wells)
    o Das VOX-System ist ein holografischer Androide, der mit allen Datenbanken der Erde verbunden ist
    • Ready Player One (Ernest Cline)
    o Der Term “Gunter” bezeichnet eine Person, die viel Zeit dafür aufwendet Eastereggs zu finden. Die Eastereggs wurden vom Schöpfer der OASIS hinter drei Toren versteckt und wer sie als erster findet, erbst nicht nur seinen immensen Nachlass, sondern übernimmt die Kontrolle über die OASIS
    Natürlich finden sich in der Kurzgeschichte weitere Anspielungen auf Science Fiction und Popkultur, jedoch sind diese weniger spezifisch und eher als allgemeine Referenz zu verstehen.
    Wir bedanken uns herzlich für eure Beteiligung und gratulieren den Gewinnern zu ihren imaginaren Nerd-Punkten und der Sci-Fi-Edition von Clue Writing!
    Weiterhin viel Spass beim Schmökern wünschen euch
    Eure Clue Writer
    Rahel und Sarah

  2. Eine Ostereiersuche kurz vor Helloween ist doch auch mal was nettes :)
    Auch wenn das E-Book für mich als Fantasy-Leser eher nichts ist und ich auch nicht wirklich fünf Sachen habe, möchte ich trotzdem mal meine Sci Fi Kenntnisse versuchen.
    Das sind die Sachen, bei denen ich mir sicher bin:
    – Doctor Who (Archangel Network, Vortex Manipulator, Doctor, Gallifrey, Allons-y, Major Zero=Prisoner Zero?)
    – Per Anhalter durch die Galaxis (Frage nach Sinn des Lebens bzw. Frage nach der Frage auf die Antwort Zweiundvierzig)
    Evtl., da es nicht so direkt gesagt wurde:
    – Star Trek (Gruß ähnlich der der Vulkanier)
    – Thor 2 (Der Baum mit Lichtern klingt nach Yggdrasil)
    Die Interaktion zwischen Dublin und Idaho – auch durch letzteren Namen – erinnert mich irgendwie auch ein bisschen an Captain Jack Harkness und Ianto Jones von Torchwood…
    Aus dem realen Leben, gab es dann noch eine Anspielung auf den Astronom Kepler.
    Und da ich Miranda erst mit Milano verwechselt habe und mal Wiki gefragt habe, woher mir das bekannt vorkommen könnte, hab ich gesehen, dass das nicht nur ein Mond von Uranus, sondern auch ein Buch-Charakter aus Doctor Who ist, aber die Entdeckung zählt nicht.

    1. Aber hallo,
      da konntest du als Fantasy-Leser aber einiges an SciFi-Kenntnissen sammeln und du hast sogar genau 5 richtige Antworten dabei. Tja, tut mir leid dir das mitteilen zu müssen, aber so wie es aussieht, wirst du ein SciFi-Buch bekommen :P

    2. Ui…das hätte ich nicht erwartet…
      Naja, wenn man’s genau nimmt hab ich meine Antworte auch nicht unbedingt aus Büchern… :D

      Hat auf alle Fälle Spaß gemacht zu lesen und zu rätseln. :)

  3. Eine sehr fantasievolle Geschichte :- ) Gefällt mir gut.
    Leider bin ich keine große SF-Kennerin. Das Einzige, was ich direkt erkannt habe ist die 42 als Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das ist aus „Per Anhalter durch die Galaxis“.
    Da werde ich wohl keine gigantischen Gewinnaussichten haben. Macht aber nichts, die Geschichte ist trotzdem schön.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    1. Hallo Ann-Bettina,

      schön dich wieder zu lesen!
      Wenn du wüsstest wie lächerlich vollgepackt diese Geschichte ist – nach einigen Anspielungen sind bei mir vermutlich die Sicherungen durchgebrannt und ich war wie besessen davon, immer mehr zu finden XD
      Deine Antwort ist natürlich richtig, weswegen sie vorläufig noch zensiert werden muss.
      Noch viel mehr als die richtige Antwort freut mich aber, dass dir die Geschichte auch ohne grosse SciFi Kenntnisse gefallen hat, so soll es ja auch sein.

      Ich wünsche dir einen schönen Abend in der Milchstrasse
      Rahel

Deinen Senf dazu abgeben!