Meine Güte

In aller Früh hatte man Aphul aus seinem Heim gepflückt, ihn mitsamt seiner Familie, seinen Freunden und Nachbarn einen nach dem anderen in die endlose Dunkelheit eines Metallcontainers geworfen. Es war eng, kreuz und quer standen, nein, lagen sie über- und untereinander, zerkratzten und erdrückten sich gegenseitig. Wie lange sie schon darauf warteten, aus dieser bestialischen Bredouille befreit zu werden, konnte er unmöglich sagen – Stunden, Tage oder nur Minuten? Die Luft war dick, getränkt mit dem süßlich-modrigen Gestank der aufgeplatzten Wunden, die kleinsten sanken […] Weiterlesen

Die allerletzten Eidgenossen

Fortsetzung und Schluss zu: „Die letzten Eidgenossen“.

Höhle, [Lage Geheim], Schweiz, 1. August 2083

„Ich sehe etwas, was du nicht siehst und das ist …“
Martin, dem das Spiel gehörig auf den Kieker ging, unterbrach seinen Kameraden: „Alles außer das, bitte!“
„Okay“, seufzte Basil und musterte die Dose, die er in der Hand hielt. „Bohnen. Ich sehe Bohnen.“ […] Weiterlesen